Keinen Krieg der USA gegen Venezuela!

Unterstützen Sie nationale Aktionen am Samstag, den 23. Februar – einen Monat nach dem Putschversuch der USA.

Wir können angesichts der jüngsten US-Aggression gegen das venezolanische Volk nicht schweigen! Nicolás Maduro ist der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, den das Volk zweimal im Rahmen eines international beobachteten Wahlprozesses gewählt hat. Seit der Wahl von Hugo Chávez im Jahr 1998 bemühten sich die Vereinigten Staaten unermüdlich einen Regimewechsel in Venezuela herbeizuführen. Mit Donald Trump im Weißen Haus sind diese Bemühungen zur Androhung militärischer Gewalt und der Plünderung von Milliarden von Dollar aus dem Vermögen der venezolanischen Bevölkerung eskaliert und es wurden seitdem eine Vielzahl unerhörter Lügen in den globalen Medien verbreitet.

5 Gedanken zu „Keinen Krieg der USA gegen Venezuela!

  1. Der faschistische Putsche in Chile 1973 und der Sturz des vom Volk gewählten sozialistischen Präsidenten S.Allende durch den faschistischen General Pinochet im Dienste der CIA-USA und im Interesse der Us-amerikanischen Kupferkonzerne und Banken, etc…, ist weltweit immer noch in grauenvoller Erinnerung von vielen Menschen geblieben.
    Für viele Jahrzehnte danach eine grausame und verbrecherische Periode der Gewaltorgien durch die faschistischen Militär-Generäle, durch den Geheimdienst in enger Zusammenarbeit mit CIA und unter der Regie der US-Regierung (Präsident Nixon und Außenminister Kissinger..) gegen das gesamte Volk in Chile, mit den zehntausenden bestialisch ermordeten, gefolterten, verstümmelten und für immer verschwundenen Menschen, ein großes Friedhof !

    Diese Praxis der verbrecherischen Politik der USA-CIA in den gesamten Mittel- und Südamerikanischen Ländern (der Hinterhof der USA und nicht nur dort…) und die massive Unterstützung der jeweiligen faschistischen Despoten-Diktatoren (Putsche, Bürgerkriege, etc..) mit den hunderttausenden von Opfern in diesen Ländern war und ist für Jahrzehnte bis heute ein fester Bestandteil der Politik der USA, dem großen Moloch ! („Der Moloch“ von Karl Heinz Deschner)

    Nun wiederholt es sich wieder in unserer Zeit, in der Tradition dieser grausamen Geschichten der US-Politik, dieses Mal in Venezuela gegen den vom Volk mehrheitlich gewählten Präsidenten Maduro, mit dem selben gestrickten Muster wie damals in Chile 1973.
    Heute, wie damals geht es und ging es der USA und dem Westen nur darum, die Reichtümer dieser Völker im Interesse der us-mulitinationalen Konzerne und der Weltbank auszuplündern, in diesem Fall besonders um die immensen Öl-Reichtümer in Venezuela…, deren sich die großen US-Ölkonzerne sehr gerne kostenlos bedienen wollen und das Volksvermögen in Venezula sich unter ihre blutigen und schmutzigen Nägel reissen wollen.
    Darum geht es in Wahrheit in Venezuela oder anderswo…, sonst nicht !!!

    Diese ungeheueren seit Jahrzehnten fortlaufenden und andauernden Verbrechen gegen die elementarsten Interessen der gesamten Völker in diesem Erdteil, die nicht anderes waren und sind, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wurde und wird uns immer in den westlichen Medien-Meinungsmachern und aus dem Munde von den westlichen Politikern zynisch dies als „der Kampf für die Demokratie und Freiheit“ oder ähnlichen Phrasen.. suggeriert und verkauft.

    Es überrascht auch nicht und es ist auch bezeichnend dafür, dass das reaktionäre-rassistische Regime in USA und seine Gesinnungsgenossen in einigen anderen Ländern….
    ( wie in Brasilien, etc…) sofort „diesen Freiheitshelden“ auf der Strasse in Caracas…„ (ein Populist und Demagoge, ein Agent der us-westlichen Imperialisten..) als den neuen „Präsidenten von Venezuela“ anerkennen.
    Es ist auch erbärmlich und zutiefst verlogen, zynisch und beschämend, dass die Bundesregierung und fast alle sogenannten demokratischen Parteien im Bundestag (außer der Linken Fraktion) mehr oder weniger Partei für diesen Vasall der USA in Venezuela ergreifen und damit mit den anderen EU-Staaten im Grunde und defacto den Boden für einen Putsch der USA oder einen Bürgerkrieg in Venezuela vorbreiten helfen, ob sie dies wollen oder nicht.

    ( Seit fast einem Jahr demonstrieren und protestieren Millionen von Menschen in Frankreich gegen diese neoliberale kapitalistische reaktionäre Wirtschafts- und Sozialpolitik der Regierung Macron in Paris zu Gunsten einer winzigen Minderheit von Reichen und Superreichen (Firmenbosse, Bankenmanager, privilegierten, vermögenden Gruppen und Privatpersonen, etc.. ) und zum Nachteil der berechtigten Interessen der grossen Mehrheit des französischen Volkes. Seit Wochen gehen etwa Hunderttausende schwerbewaffnete Sicherheitskräfte mit unglaublichen und beispiellosen Orgien von Gewalt gegen die protestierenden Menschen des eigenen Volkes vor.
    Die Bilanz der letzten Wochen in Frankreich sind 8-10 Tote, tausende Schwerverletzte und tausende verhaftete Menschen ).

    Es ist eine pure Heuchelei und Doppelmoral (wie immer..), wenn die USA und der Westen in Venezuela den gewählten Präsidenten und seine Regierung mit allen Mitteln bekämpfen und entmachten wollen und gleichzeitig gegen den Präsidenten Macron trotz der seit Monaten und Wochen demonstrierenden hunderttausenden Franzosen (die gelbe Westen, inzwischen auch in den anderen Ländern in Europa in … ) gegen seine neoliberale Wirtschaftspolitik im Interesse einer winzig kleinen Minderheit von Superreichen und Eliten des Landes und seinen Rücktritt fordern, nichts unternehmen und den Macron (dieser Bankier-Günstling und der beste Freund von Frau Merkel…) und seine Regierung nicht – wie in Venezuela – in die Wüste schicken wollen, oder ???

    Aber in Frankreich und in Europa herrschen die „Demokratie und Freiheit“ und in Venezuela nach westlicher Lesart „keine“.

  2. Wir müssen den Widerstand in Deutschland stärken.
    Ich denke an Unterschriftenlisten bei Abrüsten statt Aufrüsten, bei Aufstehen, bei Campact Vielleicht kann das jemand organisieren.
    Dann kämen zu Demos und Kundgebungen viel mehr Teilnehmer.

    Soli Grüße

    Edith Humeau

  3. Auf Zeit online behauptete kürzlich ein Professor Rinke, BRD-Historiker,
    zur Zeit der Präsidentschaft Obamas hätten die USA von ihrer alten Gewohnheit , Mittelamerika und letztlich auch ganz Lateinamerika ökonomisch und politisch eher mehr als weniger herrenmenschlich-imperialistisch zu vergewaltigen, Abstand genommen. Überhaupt hätten spätestens seit dem Amtsantritt des US-Friedensnobelpreisträgers Obama die USA begonnen, sich auf dem Globus wie ein zivilisiertes Land zu benehmen.

    Nach einem durchaus US-kritischen Text,,machte der Herr Profesor dann besagten Schwenk, um Chavez und Maduro als historisch zurückgebliebene, weil notorische USA-Verleumder und -hasser darzustellen und so -BRD-Obrigkeits- und Qualitätsmedienkonform- Interventionsstimmung gegen Maduro auch in Deutschland zu schüren.

    Da hat Professor Rinke aber, sicher nicht unabsichtlich, nicht genau hingesehen. So haben Obama und Hillary Clinton den reaktionären Putsch des Honduraniischen Militärs gegen den Präsident der Armen, Zelaya, sofort begrüßt und die Putschisten als Regierung anerkannt. .
    Wie jetzt der Vater aller Bomben,Trump & Co , einen venezuelanischen, vorerst noch nur politischen Putschisten Guadió ,der sich sogar schon v o r einem machtmäßig „erfolgreichen“ Putsch gegen Maduro als Befreiungs-Präsidenten ausposaunte .

    Aber zurück zum nach Rinke angeblich Imperialismus-freien Obama :Beim Putsch in Honduras offenbarten sich die USA , Obama & H.Clinton,
    halt doch de facto von alter US-Knüppel-aus-dem-Sack-Mentalität.-Der Knüppel wurde von US-konformen einheimischen Reaktionären geführt.

    Alten US-Imperialismus praktizierte Obama dann auch gegenüber dem linken bolivianischen indigenen Evo Morales ,indem er nicht zurückschrak vor Ausübung von alter Weltmachtpraxis, : Um des wirklich Friedensnobelpreis-würdigen großen US- Menschenrechtler E. S n o w d e n habhaft zu werden, wurde sogar das Flugzeug von Morales auf Druck des Friedensnobelpreisträger „Obushama“ (Zusammeniehung der Namen von Obama und Bush um das machtpolitische Overlapping beider US-Machtpolitiker anzudeuten) zur Landung in Österreich gezwungen.
    Chavez wußte übrigens von Anfang seiner Regierungszeit an, daß die USA eine kriegerische Aktion gegen ihn erwogen.

    Einen weiteren unter Obama begangenen imperialistischen Akt unterschlägt der USA-machtkonforme Professor ebenfalls Den Ölpreiskrieg , den Obushama mit Hilfe der politkriminellen Saudis gegen Putins Rußland , und vor allem eben gegen Chavez und später Maduro anzettelte-Das Drücken des Ölpreises brachte den venezuelanischen Sozialismusversuch wirtschaftlich an die Grenze zum Ruin.- Schuf so Bürgerkriegsmentalität bis weit in die saturierte venezuelanische Mittelschicht hinein, indem durch drastischen Rückgang der venezuel. Öleinnahmen die unter den alten Geldgiereliten chronisch verarmten ,aber mit Chavez Hilfe deutlich weniger verarmten Venezuelaner aufs Neue verarmten. -Teile dieser so erneut Verarmten und die Mehrheit der ab ovo dem Chavismus-feindlichen Oligarchien und Mittelschichten trieben mit Terror den Bürgerkrieg voran – Worauf die vom Ölpreiskrieg geschwächte Maduro Partei sich mit legaler Staatsgewalt und Aufstellung von bewaffneten Milizen selber bürgerkriegsartig bis heute zu wehren versucht. Eine Machtgewaltreaktion der gewählten Regierung, provoziert, stimuliert in einer Art US-imperialistischer vollzogene Einheit von Selffullfilling-Prophecy und -diese dann -per Bürgerkriegsanheizung- praktisch handfest selbstrealisierende Staatsmachtreaktion..

    Die gewiß zwiespältige reale, . wahrnehmbare und interpretierbare militärisch-milizenmäßig performierte Gegenwehr der Chavisten gegen die gewalttätigen Mittelschichts-Aggressionen kann , wurde & wird von den Westpolitikern, Westmedien sofort als moderne stalinistische „Entartung“ verschrieen, was ja teils mit Blick auf die Phänomenebene in den vom Westimperialismus beherrschten Weltmedien ,also auch in der Westwelt nicht ohne Wirkung bleibt.- Daher ist letztere bezüglich der Bewertung der Maduro-Macht zutiefst gespalten. Was ein Hauptzweck der westimperialistisch angezettelten, mittels medialer und politischer Selffullfilling-Prophecy von eigentlich legitimer und legaler Staatsgegengewalt und deren dann tatsächlich stattfindender Ausübung (provoziert durch alle Arten von Anti-Maduro-Gewaltaktionen)

    . Diese komplizierte, aber verständliche Genese der in widersprüchliche Machtausübung des venezuelanischen Sozialismusversuchs unter Maduro-Herrschaft blendet m.E. der Westimperialismus-konform Professor Rinke aus, um Maduro sozusagen als „tollwütigen“ – linken- Hund erscheinen lassen. Ein Verfahren, von dem der einstige Haitianische Präsident Aristide sagte.es gebe einen so verhetzten Politiker zum Abschuß frei.
    Ganau das unterstützen jetzt auch BRD-Bürger-BlockflötenpolitikerInnen und ihnen servile MedienarbeiterInnen. Auch wieder mal ein sPD-Maasanzugsträger. Laut kubanischer Recherchen steigt die Gefahr, daß der zum „tollwütigen Hund“ erklärte Maduro – demnächst von US-Truppen abgeknallt wird.!

    ps: Kollegen, wenn Ihr meinen Kommentar -aus welchen Gründen immer — und ich kann mir selbst einige durchaus legitime- denken,
    nicht akzeptabel findet , löscht ihn einfach..!

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