War der US-Krankenpfleger Alex Pretti Opfer eines gezielten Mordanschlags?

Von Joseph Kishore – 29. Januar 2026

Neue Beweise deuten stark darauf hin, dass die Ermordung des Intensivpflegers Alex Pretti durch Bundesbeamte am 24. Januar ein gezielter Mordanschlag war. Die paramilitärischen Kräfte der Trump-Regierung zielten darauf ab, Menschen in Minneapolis zu terrorisieren, die sich gegen ihre kriminellen Aktivitäten wehren und diese dokumentieren.

Laut einem am Dienstag veröffentlichten CNN-Bericht war Pretti etwa eine Woche vor seiner Ermordung in eine Konfrontation mit Bundesbeamten verwickelt. CNN schreibt: „Der frühere Vorfall begann, als er sein Auto anhielt, nachdem er beobachtet hatte, wie Agenten der [Einwanderungsbehörde] ICE eine Familie zu Fuß verfolgten. Laut einer Quelle, die aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen anonym bleiben will, begann er zu rufen und mit der Trillerpfeife zu pfeifen.“

Pretti habe der Person erzählt, „dass fünf Agenten ihn zu Boden warfen und sich einer auf seinen Rücken stützte – was ihm eine gebrochene Rippe einbrachte. Die Beamten ließen ihn schnell wieder frei. ‚An diesem Tag dachte er, er würde sterben‘, sagte die Quelle.“ CNN berichtet weiter, dass Pretti laut Angaben dieser Quelle „den Bundesagenten bekannt war“.

Wenn Agenten von ICE und der Grenzschutzbehörde CBP Pretti als Gegner identifiziert haben, so wirft diese Tatsache ein neues Licht auf die Ereignisse vom 24. Januar. Das Video zeigt, wie Pretti eingreift, um eine Frau zu schützen, die zu Boden gestoßen worden war. Daraufhin wird er selbst niedergeworfen und geschlagen, wobei er mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegt. Ein Agent nimmt Pretti eine Waffe ab, die er legal besaß und bei sich hatte, aber nicht in der Hand hielt. Ein anderer Beamter, der nicht an dem ersten Angriff auf Pretti beteiligt war, stieß diesen Beamten dann weg und feuerte vier Schüsse in Prettis Rücken ab, während Prettis Arme auf dem Boden festgehalten wurden. Dieser Agent und ein zweiter Beamter feuerten dann sechs weitere Schüsse auf Prettis bewegungslosen Körper ab.

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Während drohender Gasmangellage: Speicherstände sinken, USA reduzieren LNG-Export, EU will russisches Gas ganz verbieten

Von Thoms Röper – 28. Januar 2026

Die deutschen Gasspeicher leeren sich immer schneller und wenn das derzeitige Tempo anhält, muss in weniger als drei Wochen die Gasmangellage ausgerufen werden. Gleichzeitig wird aus den USA gemeldet, dass die LNG-Exporte reduziert werden sollen und die EU will russisches Gas ganz verbieten.

Es überrascht, dass die großen deutschen Medien sich praktisch gar nicht für die Füllstände der deutschen Gasspeicher zu interessieren scheinen, obwohl die historisch niedrig sind und wohl nur noch ein Wunder eine Gasmangellage verhindern kann. Die Speicherstände sind in Deutschland am 26. Januar auf 36 Prozent gesunken, während sie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2021 an dem Tag bei 60 Prozent gelegen haben. In den letzten Tagen sind die Pegel täglich um 0,8 Prozent gesunken, was bedeutet, dass die magische Grenze von 20 Prozent in 20 Tagen erreicht würde, wenn es dabei bleibt. In der Vergangenheit sind die Speicherstände nie nennenswert unter 25 Prozent gefallen, nun könnte diese Marke schon am 10. Februar erreicht werden.

Die Lage wird dadurch erschwert, dass aus den USA, die heute der mit Abstand wichtigste Gasversorger der EU sind, gemeldet wurde, der Export von Flüssiggas (LNG) müsse reduziert werden. Der Grund ist der Wintereinbruch in den USA und der dadurch erhöhte Gasverbrauch in den USA selbst. Daher werde eine „Neuplanung der Liefertermine mit langjährigen Abnehmern“ erwogen.

Die Bundesnetzagentur behauptet weiterhin, die Lage sei unkritisch. Die Gasversorgung in Deutschland sei stabil, die Versorgungssicherheit gewährleistet und sie schätze „die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein“. Das überrascht angesichts der aktuellen Zahlen ein wenig, zumal bereits einzelne, wenn auch bisher nur regionale Medien, schreiben, dass nur noch ein milder Winter eine Gasmangellage verhindern könne. Davor warne ich bereits seit Wochen.

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Ölkrieg des US-Imperialismus gegen Kuba

Von Sevim Dagdelen – 28. Januar 2026

Die USA forcieren durch Druck auf Mexiko einen Ölboykott gegen Kuba – ein gezielter Schlag, der die Insel wirtschaftlich in die Knie zwingen und einen Regime Change erzwingen soll. Von Sevim Dagdelen.

Die Entscheidung der mexikanischen Regierung, kein Öl mehr nach Kuba verschiffen zu lassen, droht einen Countdown zum wirtschaftlichen Zusammenbruch der Insel einzuleiten. Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hatte Washington in der Folge bereits verhindert, dass Öl aus dem Land nach Kuba exportiert werden konnte. Mexiko war kurzfristig eingesprungen und hatte über 40 Prozent der kubanischen Erdölimporte geliefert.

Der Ölstopp und die Belagerung Kubas

In der Konsequenz des mexikanischen Ölstopps, der auf Druck von US-Präsident Donald Trump erfolgt, wird aus dem US-Sanktionsregime gegen Kuba eine Belagerung, die auf die komplette Sabotage der Stromerzeugung, jeder Produktion und des Tourismus zielt. Im Kern zielt die Belagerung durch die USA aber auf einen Regime Change in Kuba binnen Wochen. Es geht darum, die Souveränität des Landes zu brechen.

US-Präsident Donald Trump jubiliert bereits, dass Kuba „kurz vor dem Scheitern steht“. Alle Investitionen, die auf eine Versorgung Kubas durch regenerative Energien setzen, greifen zeitlich zu kurz. Kuba kann die Jahre bis zu einem ordentlichen Funktionieren und einer Substitution der Ölimporte wirtschaftlich nicht durchstehen.

Die USA zielen auf den politischen Kollaps, der die Insel wie vor der kubanischen Revolution wieder unter die totale Kontrolle der USA bringen würde. Auch gezielte militärische Aktionen wie in Venezuela zur Durchsetzung der imperialistischen US-Strategie werden durch die Administration in Washington in Aussicht gestellt.

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Deutschlands 96-prozentige Abhängigkeit von US-Flüssiggas und die Mikrofon-Sabotage des BPK-Moderators

Von Florian Warweg – 28. Januar 2026

Einerseits verkünden EU und Bundesregierung stolz, dass man jetzt „endgültig“ den langfristigen Importstopp für Gas aus Russland beschlossen hat. Andererseits zeigen jüngst veröffentlichte Daten des Bundesverbands der Energiewirtschaft, dass 96 Prozent aller deutschen Flüssiggas-Importe im vergangenen Jahr aus den USA stammten. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, welche Diversifizierungsstrategien die Bundesregierung derzeit entwickelt, um sich energiepolitisch unabhängiger von Washington zu machen. Der BPK-Moderator, wohl als eine Art „Abschiedsgeschenk“ für Florian Warwegs letzte BPK für die NDS, stellte diesmal das Mikrofon erst gar nicht an. Doch hatte er wohl nicht mit dem Einfallsreichtum unserer Kamerafrau gerechnet – so dass wir, wenn auch mit etwas Knistern, die Tonspur trotzdem erhielten. Im offiziellen Protokoll hingegen heißt es bei allen Fragen zum Thema: „ohne Mikrofon, akustisch unverständlich“.

Hintergrund

Am 26. Januar verkündete Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, auf X, dass die EU jetzt ein langfristiges Verbot von russischen Gasimporten in die EU in Gesetzesform gegossen hätte:

„Wir haben das Verbot russischer Gaslieferungen soeben in Kraft gesetzt. Europa sichert die Kontrolle über seine Energieversorgung und stärkt seine Autonomie.“

Am selben Tag verkündete Kobessi-Letter, der offizielle Branchen-Newsletter für Entwicklung am weltweiten Kapitalmarkt, dass die US-Erdgaspreise seit dem 16. Januar um sagenhafte 240 Prozent angestiegen sind:

„EILMELDUNG: Die US-Erdgaspreise haben ihren Anstieg auf +40 % im Tagesverlauf fortgesetzt und steuern damit auf einen der größten Tagesgewinne in der Geschichte zu. US-Erdgaspreise sind seit dem 16. Januar um 240 % gestiegen. Das ist so, als würden die Benzinpreise innerhalb von 5 Handelstagen von 3,00 Dollar pro Gallone auf 7,20 Dollar pro Gallone steigen. … “

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Großmächte im Kampf um die neue Weltordnung

Prof. Jiang Xueqin im Gespräch mit Prof. Glenn Diesen – 28. Januar 2026

Prof. Xueqin Jiang argumentiert, dass sowohl historische Muster als auch Spieltheorie genutzt werden können, um zukünftige Ereignisse präzise vorherzusagen. Prof. Jiang erörtert die sozioökonomischen und politischen Herausforderungen einer Welt im raschen Wandel: das US-imperiale Modell, das im Niedergang zunehmend kriegerischer wird, Europas Kampf um Relevanz, die inneren Unruhen, die Asien erschüttern werden, und den zweiten Krieg gegen den Iran, der sehr anders verlaufen wird, da der Iran versteht, dass es sich um einen existenziellen Kampf handelt. Prof. Jiang ist Gastgeber des beliebten Bildungskanals Predictive History: / @predictivehistory

Unter demselben Link finden Sie den Link für die englische Originalversion.

[Zum Manuskript in denglischer Sprache]

Jeder fünfte Minderjährige auf der Welt leidet unter extremer Armut, Tendenz steigend

Von Sergio Ferrari – 28. Januar 2026

In einer Zeit, in der die Militärausgaben die exorbitante Summe von 272 Billionen Dollar erreicht haben, fehlt es Hunderten Millionen Kindern weiterhin an grundlegenden Gütern wie Bildung, sauberes Wasser und angemessener Wohnraum, so der jüngste UNICEF-Bericht.

In den Ländern mit geringen Ressourcen überleben derzeit mehr als 412 Millionen Mädchen und Jungen mit weniger als drei Dollar am Tag. Der vor wenigen Wochen von UNICEF (United Nations Children’s Fund) veröffentlichte Bericht über die Lage der Kinder weltweit stellt jedoch fest, dass „Kinderarmut nicht auf die ärmsten Regionen der Welt beschränkt ist”.

Tatsächlich betrifft sie auch Länder mit mittlerem und hohem Einkommen. Dem Bericht zufolge würde sich, wenn für diese Länder eine realistischere Armutsgrenze zugrunde gelegt würde – beispielsweise 8,30 statt drei Dollar am Tag –, die Zahl der Kinder, die weltweit in „monetärer Armut“ leben, auf zwei von drei, also etwa 1,4 Milliarden, erhöhen.

„In einer Zeit, in der die Militärausgaben die exorbitante Summe von 272 Billionen Dollar erreicht haben”, betonen die Autoren der UNICEF-Studie, „fehlen Hunderten Millionen Kindern weiterhin so grundlegende Güter wie Bildung, sauberes Wasser und angemessener Wohnraum.”

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Bundesbildungsministerin Prien will über „Zersetzung“ reden – Bitte, dann tun wir das!

Von Marcus Klöckner – 28. Januar 2026

Bundesbildungsministerin Karin Prien hat der taz ein Interview gegeben – herausgekommen ist dabei ein Blick in das Innenleben einer Politik, die im Kampf um die Deutungshoheit zu immer härteren Bandagen greift. Da spricht die CDU-Politikerin von „Zersetzung“, von „Delegitimierung“ und den „Feinden der Demokratie“. Damit sind allerdings jene gemeint, die – bei Lichte betrachtet – gerade keine Feinde der Demokratie sind. Im Kern geht es nämlich um eine Gegenöffentlichkeit und alternative Medien, die sich das demokratische Recht herausnehmen, ihre Meinung so zu artikulieren, wie sie es für angebracht halten. Doch gut, wenn Prien von „Zersetzung“ und „Delegitimierung“ reden will: Bitte!

„Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil. Einer, der die Gesellschaft spaltet. Wenn davon die Rede ist, entsteht schnell ein Zerrbild im Kopf, als würde das Land in zwei gleich große Teile zerfallen. Doch so ist es nicht. Richtig und tief eingeschlagen, trennt er den gefährlichen vom gefährdeten Teil der Gesellschaft.“

So sieht es aus, wenn die Gesellschaft gespalten wird. Diese Zeilen stammen allerdings nicht etwa aus einem von Politikern und Mainstreamjournalisten viel gescholtenen „alternativen“ Medium – nein, sie sind der „liberalen“ Zeitung DIE ZEIT entnommen. Der Artikel trägt das Datum 19. November 2021.

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Trumps Nationale Verteidigungsstrategie fordert Vorherrschaft der USA über die westliche Hemisphäre

Von Andre Damon – 28. Januar 2026

Am Freitag, dem 23. Januar, veröffentlichte die Trump-Regierung ihre 34-seitige Nationale Verteidigungsstrategie 2026. Darin wird offen das Ziel einer militärischen Vorherrschaft der USA über Nord- und Südamerika als Ausgangslage für einen globalen Krieg proklamiert. Die Strategie aus dem kürzlich umbenannten „Kriegsministerium“ ist nur als Blaupause für imperialistische Eroberungen zu verstehen.

Die Nationale Verteidigungsstrategie führt das Konzept von „Heimat und Hemisphäre“ ein und dehnt dabei das amerikanische „Heimatland“ faktisch auf ganz Nord- und Südamerika aus.

Das Dokument erklärt unter Rückgriff auf die Nationale Sicherheitsstrategie vom letzten Dezember, die einen „Trump-Zusatz zur Monroe-Doktrin“ enthielt, die Verteidigung des amerikanischen Staatsgebiets erfordere die militärische Kontrolle über die gesamte westliche Hemisphäre. Wörtlich heißt es: „Wir werden Amerikas Interessen in der gesamten westlichen Hemisphäre aktiv und furchtlos verteidigen. Wir werden den militärischen und wirtschaftlichen Zugang der USA zu wichtigen Gebieten gewährleisten, besonders zum Panamakanal, zum Golf von Amerika und zu Grönland.“

Das Dokument beruft sich ausdrücklich auf den Imperialismus im neunzehnten Jahrhundert: „Unsere Vorväter erkannten, dass die Vereinigten Staaten eine stärkere Führungsrolle in den Angelegenheiten der Hemisphäre spielen müssen. (…) Diese Erkenntnis führte zum Aufstieg der Monroe-Doktrin und später zum Roosevelt-Zusatz.“

Gemäß dem Roosevelt-Zusatz (benannt nach Theodore Roosevelt, dem Präsidenten von 1901 bis 1909) überfielen die US-Marines damals Nicaragua, Haiti, die Dominikanische Republik und Kuba. Diese Verbrechen gelten der Trump-Regierung heute als Vorbilder für die Außenpolitik des einundzwanzigsten Jahrhunderts: „Das ist der Trump-Zusatz zur Monroe-Doktrin – eine vernünftige und starke Wiederherstellung der Macht und der Vorrechte Amerikas in dieser Hemisphäre.“

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Der Griff nach Venezuelas Öl

Von German-Foreign-Policy.com – 27. Januar 2026

Die USA greifen nach Venezuelas Öl und suchen damit Energie als Waffe einzusetzen – insbesondere gegen China. Deutsche Außenpolitikexperten warnen vor US-Energiedominanz und dringen auf die Suche nach Alternativen.

Deutsche Außenpolitikexperten warnen mit Blick auf den US-Überfall auf Venezuela und auf die neue US-Kontrolle über dessen Öl vor dem Streben der USA nach Energiedominanz und dringen auf die Suche nach Alternativen. Das US-Vorgehen ähnele den Bemühungen um Rohstoffkontrolle im 20. Jahrhundert, urteilt die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in einer aktuellen Analyse. Die Strategie der Trump-Regierung habe jedoch eine Schwäche, die von Deutschland strategisch ausgenutzt werden müsse: Es gebe heute die Möglichkeit zur Energiesouveränität durch erneuerbare Energien. Die DGAP fordert eine stärkere politische Absicherung gegenüber den USA – insbesondere bei Flüssiggasimporten, bei denen Deutschland von Importen aus den Vereinigten Staaten abhängig ist. Der Griff nach dem venezolanischen Öl zur Stärkung der US-Energiemarktdominanz richtet sich vor allem gegen China und beinhaltet zudem eine politische Drohung gegenüber Iran. Das Bestreben der Trump-Regierung, Venezuelas Erdölreserven auszubeuten, löst allerdings Widerspruch im eigenen Land aus – sowohl bei den klassischen Ölkonzernen als auch in der Frackingbranche.

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Trumps taktischer Rückzug in Minneapolis: Gefahr der Diktatur bleibt

Von Patrick Martin und Joseph Kishore – 27. Januar 2028

Nach der Hinrichtung des Intensivpflegers Alex Jeffrey Pretti durch Einsatzkräfte der US-Einwanderungsbehörde in Minneapolis wurde die Trump-Regierung in den vergangenen Stunden zu einem taktischen Rückzug gezwungen. Dieser Rückzug bedeutet jedoch keine Abkehr vom autoritären Kurs – es handelt sich vielmehr um ein Nachjustieren und eine Neuaufstellung. Die Gefahr einer Diktatur ist nach wie vor so präsent und ernst wie zuvor.

Angesichts einer Welle öffentlicher Empörung und Proteste hat das Weiße Haus versucht, die provokativsten Lügen und Angriffe zurückzunehmen, die von Trumps Spitzenvertretern unmittelbar nach der Tötung von Pretti verbreitet wurden. Am Montag verteidigte Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, bewusst nicht die Aussagen von Stephen Miller und der Ministerin für innere Sicherheit, Kristi Noem, die Pretti als „inländischen Terroristen“ bezeichneten, der versucht habe, Strafverfolgungsbeamte zu „ermorden“. Leavitt betonte stattdessen, dass „wir uns von den Fakten leiten lassen“. Sie behauptete, was eine offensichtliche Lüge ist, dass „niemand im Weißen Haus, einschließlich Präsident Trump, möchte, dass Menschen verletzt oder getötet werden“.

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