Wer 2026 volljährig wird, bekommt Post von der Bundeswehr. Der Staat verlangt, dass die 18-Jährigen einen Fragebogen ausfüllen. Betroffen sind Männer und Frauen, wobei das Ausfüllen des Fragebogens nur für Männer verpflichtend ist. Der WDR wollte nun wissen: Wie gehen die 18-Jährigen damit um? Das Fazit des Senders: „Es gibt viel Ablehnung.“ Das ist ein Lichtblick. Die Propaganda von der angeblichen Bedrohung Russlands scheint bei den jungen Leuten im Land auf etwas zu treffen, was weiten Teilen der Politik abhanden gekommen ist: Vernunft! Ein 18-Jähriger sagt: „Ich will nicht morden.“ Das sollte der Leitspruch für eine neue Friedensbewegung werden.
5.000 junge Leute haben im Januar schon Post von der Bundeswehr bekommen. Ende des Jahres 2026 werden 700.000 Männer und Frauen im Alter von 18 Jahren von der Bundeswehr angeschrieben worden sein. Worum es geht, ist klar: Der neue Wehrdienst steht an – und die Bundeswehr will personell aufstocken. Unter der von Politik und Medien herbeihalluzinierten „Zeitenwende“ sollen Deutschland und Europa in großer Gefahr sein. Die Bedrohung kommt angeblich aus dem Osten, genauer gesagt: aus Russland. „Kriegstüchtig“ werden, lautet das Motto.
Dieses Video ist Teil unserer REWIND-Reihe und ordnet die Atombombenabwürfe auf Japan historisch ein. Es greift auf Beiträge aus unserem Archiv zurück, um langfristige politische, militärische und ideologische Muster sichtbar zu machen, die in der tagesaktuellen Berichterstattung häufig ausgeblendet bleiben. Im Mittelpunkt stehen Interviews mit Prof. Peter Kuznick, Historiker, Autor und Professor an der American University. In diesem Video untersuchen wir einen der zentralen Mythen der amerikanischen Geschichte: die Behauptung, der Einsatz der Atombomben im August 1945 sei notwendig gewesen, um amerikanische und japanische Leben zu retten.
Es zeichnet sich die Erzählung ab, dass die Ukraine den Krieg gewonnen hätte, wenn Biden die Eskalationsleiter schneller erklommen hätte.
Die bevorstehende Niederlage der Ukraine, d. h. das Scheitern, bis zum Ende des andauernden Kriegs alle verlorenen Gebiete zurückzuerobern, hat eine Schuldzuweisung darüber ausgelöst, wer für dieses epische Debakel verantwortlich ist. Adrian Karatnycky, Senior Fellow beim liberalen Think Tank Atlantic Council, veröffentlichte Anfang Dezember einen Artikel in Foreign Policy, in dem er argumentierte, dass „die Regierung [Bidens] die Ukraine in fast jeder Hinsicht im Stich gelassen und den Krieg bis heute geprägt hat“. Sein angeblicher Beweis ist das [zu] vorsichtige Erklimmen der Eskalationsleiter.
Weit davon entfernt, ein Zeichen von Schwäche und der Grund für die Niederlage der Ukraine zu sein, war es tatsächlich ein unerwarteter Beweis von Pragmatismus, wenn auch einer, der den Sieg Russlands nicht verhindern konnte. Der Ausgang dieses Stellvertreterkrieges war angesichts des groben Machtungleichgewichts zwischen den beiden Konfliktparteien vorbestimmt, wurde jedoch aufgrund der Unterstützung der Ukraine durch die von den USA geführte NATO bis jetzt hinausgezögert. In diesem Zusammenhang wurde jedes größere Hilfspaket im Voraus angekündigt, was dazu beitrug, die Spannungen mit Russland zu entschärfen. Wie Ende 2024 erklärt wurde:
„Die vergleichsweise pragmatischeren Rivalen [der US-Falken], die immer noch das Sagen haben, signalisieren ihre Eskalationsabsichten immer weit im Voraus, damit Russland sich vorbereiten kann und somit weniger wahrscheinlich in irgendeiner Weise „überreagiert”, die einen Dritten Weltkrieg riskiert. Ebenso hält sich Russland weiterhin davon zurück, die „Shock-and-Awe“-Kampagne der USA zu wiederholen, um die Wahrscheinlichkeit einer „Überreaktion“ des Westens zu verringern, der direkt in den Konflikt eingreifen könnte, um sein geopolitisches Projekt zu retten, und damit den Dritten Weltkrieg zu riskieren.
Es kann nur spekuliert werden, ob dieses Zusammenspiel darauf zurückzuführen ist, dass die jeweiligen militärischen, nachrichtendienstlichen und diplomatischen Bürokratien („Deep State“) angesichts der enormen Tragweite der Lage eigenverantwortlich handeln, oder ob es das Ergebnis eines „Gentlemen’s Agreement“ ist. Was auch immer die Wahrheit sein mag, das oben genannte Modell erklärt die unerwarteten Schritte oder das Ausbleiben solcher Schritte von beiden Seiten, wobei die USA entsprechend ihre Eskalationsabsichten signalisieren und Russland niemals ernsthaft eskaliert.“
Die einzigenAusnahmen waren zwei Einsätze der Oreshniks, die Putin genehmigte, der erste als Reaktion darauf, dass die angloamerikanische Achse der Ukraine erstmals den Einsatz ihrer Langstreckenraketen gegen Ziele innerhalb Russlands genehmigte. Abgesehen davon blieb die oben beschriebene Dynamik während des gesamten Kriegs bestehen und trug damit mehr als alles andere außer Putins heiliger Geduld dazu bei, den Dritten Weltkrieg abzuwenden. Selbst Trump 2.0 behielt diese Politik bei, indem er seine Tomahawk-Pläne ankündigte, bevor er sie schließlich auf Eis legte.
Genau wie die Liberalen kritisierte auch er Biden dafür, dass er „die Ukraine nicht zurückschlagen, sondern nur verteidigen ließ“, wie Karatnycky in seinem Artikel zitiert. Angesichts der geteilten Erkenntnisse lässt sich jedoch argumentieren, dass es politisch opportun ist, Biden für die Niederlage der Ukraine verantwortlich zu machen, und dass dies nicht der Realität entspricht. Hätte seine Regierung zu Beginn den Transfer moderner Waffen an die Ukraine angekündigt, hätte dies Russland zu einer extremen Eskalation und einer Gegenreaktion der NATO veranlassen können, wodurch leichtfertig ein Dritter Weltkrieg riskiert worden wäre.
Die ehrlichste Kritik, die man an der Biden-Regierung üben kann, ist, dass sie den Konflikt provoziert hat, sich nicht auf einen „Zermürbungskrieg“ vorbereitet hat und Selenskyj nicht zum Frieden gedrängt hat, nachdem die Ukraine Ende 2022 in Charkiw und Cherson Gegenoffensiven gestartet hatte, bevor sie irreversibel an Boden gegenüber Russland verlor. Ihr vorzuwerfen, dass sie die Eskalationsleiter nicht schneller erklommen habe, ist unehrlich, aber es ist zu erwarten, dass mehr Liberale dies tun werden, um von ihrer Befürwortung der oben genannten Politik abzulenken, die zu diesem epischen Debakel geführt hat.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Von Marcus Walker (Übersetzung: Thomas Röper) – 29. Januar 2026
Das Wall Street Journal hat in einem Artikel drei mögliche Szenarien für ein Kriegsende in der Ukraine aufgezeigt und ich habe den Artikel übersetzt. […]
Mehr Krieg ist am wahrscheinlichsten, doch die zunehmenden Spannungen in diesem Jahr könnten die Position Kiews oder Moskaus schwächen.
Die US-Vision für ein Ende des russisch-ukrainischen Krieges ist simpel. Die Ukraine gibt Gebiete auf, die seit über einem Jahrzehnt den Grundstein ihrer Verteidigung gegen Russland bilden. Im Gegenzug wird Kiew ein militärischer Schutz des Westens versprochen, der Moskau ein Gräuel ist.
Und alle machen Geld.
Die von den USA vermittelten Gespräche zwischen Russen und Ukrainern am Freitag und Samstag in Abu Dhabi verliefen laut US-Beamten, die anschließend Journalisten informierten, positiv und konstruktiv. Die beiden Delegationen hätten so viel gegenseitigen Respekt und Höflichkeit gezeigt und eine so gute Chemie bewiesen, dass sie zeitweise fast wie Freunde gewirkt hätten, so die US-Beamten. Für Sonntag ist ein weiteres Treffen in Abu Dhabi geplant.
Unterdessen bombardiert Russland weiterhin die ukrainische Energieinfrastruktur mit Raketen und Drohnen und entzieht den eiskalten Städten Heizung und Strom, um ihren Widerstand zu brechen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Kriegsziele, die auf die Unterwerfung der Ukraine und den Rückzug des Westens aus Osteuropa hinauslaufen, nicht aufgegeben.
Steht Europas längster Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg also kurz vor einem Friedensabkommen, das es den Angreifern und den Angegriffenen ermöglicht, sich auf Wohlstand zu konzentrieren, wie Präsident Trumps Gesandte Steve Witkoff und Jared Kushner hoffen? Oder wird 2026 ein weiteres Jahr eines zermürbenden Abnutzungskrieges, in dem Moskau und Kiew die US-Vermittlungsbemühungen als weitere Front betrachten?
Neue Beweise deuten stark darauf hin, dass die Ermordung des Intensivpflegers Alex Pretti durch Bundesbeamte am 24. Januar ein gezielter Mordanschlag war. Die paramilitärischen Kräfte der Trump-Regierung zielten darauf ab, Menschen in Minneapolis zu terrorisieren, die sich gegen ihre kriminellen Aktivitäten wehren und diese dokumentieren.
Laut einem am Dienstag veröffentlichten CNN-Bericht war Pretti etwa eine Woche vor seiner Ermordung in eine Konfrontation mit Bundesbeamten verwickelt. CNN schreibt: „Der frühere Vorfall begann, als er sein Auto anhielt, nachdem er beobachtet hatte, wie Agenten der [Einwanderungsbehörde] ICE eine Familie zu Fuß verfolgten. Laut einer Quelle, die aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen anonym bleiben will, begann er zu rufen und mit der Trillerpfeife zu pfeifen.“
Pretti habe der Person erzählt, „dass fünf Agenten ihn zu Boden warfen und sich einer auf seinen Rücken stützte – was ihm eine gebrochene Rippe einbrachte. Die Beamten ließen ihn schnell wieder frei. ‚An diesem Tag dachte er, er würde sterben‘, sagte die Quelle.“ CNN berichtet weiter, dass Pretti laut Angaben dieser Quelle „den Bundesagenten bekannt war“.
Wenn Agenten von ICE und der Grenzschutzbehörde CBP Pretti als Gegner identifiziert haben, so wirft diese Tatsache ein neues Licht auf die Ereignisse vom 24. Januar. Das Video zeigt, wie Pretti eingreift, um eine Frau zu schützen, die zu Boden gestoßen worden war. Daraufhin wird er selbst niedergeworfen und geschlagen, wobei er mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegt. Ein Agent nimmt Pretti eine Waffe ab, die er legal besaß und bei sich hatte, aber nicht in der Hand hielt. Ein anderer Beamter, der nicht an dem ersten Angriff auf Pretti beteiligt war, stieß diesen Beamten dann weg und feuerte vier Schüsse in Prettis Rücken ab, während Prettis Arme auf dem Boden festgehalten wurden. Dieser Agent und ein zweiter Beamter feuerten dann sechs weitere Schüsse auf Prettis bewegungslosen Körper ab.
Die deutschen Gasspeicher leeren sich immer schneller und wenn das derzeitige Tempo anhält, muss in weniger als drei Wochen die Gasmangellage ausgerufen werden. Gleichzeitig wird aus den USA gemeldet, dass die LNG-Exporte reduziert werden sollen und die EU will russisches Gas ganz verbieten.
Es überrascht, dass die großen deutschen Medien sich praktisch gar nicht für die Füllstände der deutschen Gasspeicher zu interessieren scheinen, obwohl die historisch niedrig sind und wohl nur noch ein Wunder eine Gasmangellage verhindern kann. Die Speicherstände sind in Deutschland am 26. Januar auf 36 Prozent gesunken, während sie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2021 an dem Tag bei 60 Prozent gelegen haben. In den letzten Tagen sind die Pegel täglich um 0,8 Prozent gesunken, was bedeutet, dass die magische Grenze von 20 Prozent in 20 Tagen erreicht würde, wenn es dabei bleibt. In der Vergangenheit sind die Speicherstände nie nennenswert unter 25 Prozent gefallen, nun könnte diese Marke schon am 10. Februar erreicht werden.
Die Lage wird dadurch erschwert, dass aus den USA, die heute der mit Abstand wichtigste Gasversorger der EU sind, gemeldet wurde, der Export von Flüssiggas (LNG) müsse reduziert werden. Der Grund ist der Wintereinbruch in den USA und der dadurch erhöhte Gasverbrauch in den USA selbst. Daher werde eine „Neuplanung der Liefertermine mit langjährigen Abnehmern“ erwogen.
Die Bundesnetzagentur behauptet weiterhin, die Lage sei unkritisch. Die Gasversorgung in Deutschland sei stabil, die Versorgungssicherheit gewährleistet und sie schätze „die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein“. Das überrascht angesichts der aktuellen Zahlen ein wenig, zumal bereits einzelne, wenn auch bisher nur regionale Medien, schreiben, dass nur noch ein milder Winter eine Gasmangellage verhindern könne. Davor warne ich bereits seit Wochen.
Die USA forcieren durch Druck auf Mexiko einen Ölboykott gegen Kuba – ein gezielter Schlag, der die Insel wirtschaftlich in die Knie zwingen und einen Regime Change erzwingen soll. Von Sevim Dagdelen.
Die Entscheidung der mexikanischen Regierung, kein Öl mehr nach Kuba verschiffen zu lassen, droht einen Countdown zum wirtschaftlichen Zusammenbruch der Insel einzuleiten. Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hatte Washington in der Folge bereits verhindert, dass Öl aus dem Land nach Kuba exportiert werden konnte. Mexiko war kurzfristig eingesprungen und hatte über 40 Prozent der kubanischen Erdölimporte geliefert.
Der Ölstopp und die Belagerung Kubas
In der Konsequenz des mexikanischen Ölstopps, der auf Druck von US-Präsident Donald Trump erfolgt, wird aus dem US-Sanktionsregime gegen Kuba eine Belagerung, die auf die komplette Sabotage der Stromerzeugung, jeder Produktion und des Tourismus zielt. Im Kern zielt die Belagerung durch die USA aber auf einen Regime Change in Kuba binnen Wochen. Es geht darum, die Souveränität des Landes zu brechen.
US-Präsident Donald Trump jubiliert bereits, dass Kuba „kurz vor dem Scheitern steht“. Alle Investitionen, die auf eine Versorgung Kubas durch regenerative Energien setzen, greifen zeitlich zu kurz. Kuba kann die Jahre bis zu einem ordentlichen Funktionieren und einer Substitution der Ölimporte wirtschaftlich nicht durchstehen.
Die USA zielen auf den politischen Kollaps, der die Insel wie vor der kubanischen Revolution wieder unter die totale Kontrolle der USA bringen würde. Auch gezielte militärische Aktionen wie in Venezuela zur Durchsetzung der imperialistischen US-Strategie werden durch die Administration in Washington in Aussicht gestellt.
Einerseits verkünden EU und Bundesregierung stolz, dass man jetzt „endgültig“ den langfristigen Importstopp für Gas aus Russland beschlossen hat. Andererseits zeigen jüngst veröffentlichte Daten des Bundesverbands der Energiewirtschaft, dass 96 Prozent aller deutschen Flüssiggas-Importe im vergangenen Jahr aus den USA stammten. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, welche Diversifizierungsstrategien die Bundesregierung derzeit entwickelt, um sich energiepolitisch unabhängiger von Washington zu machen. Der BPK-Moderator, wohl als eine Art „Abschiedsgeschenk“ für Florian Warwegs letzte BPK für die NDS, stellte diesmal das Mikrofon erst gar nicht an. Doch hatte er wohl nicht mit dem Einfallsreichtum unserer Kamerafrau gerechnet – so dass wir, wenn auch mit etwas Knistern, die Tonspur trotzdem erhielten. Im offiziellen Protokoll hingegen heißt es bei allen Fragen zum Thema: „ohne Mikrofon, akustisch unverständlich“.
Hintergrund
Am 26. Januar verkündete Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, auf X, dass die EU jetzt ein langfristiges Verbot von russischen Gasimporten in die EU in Gesetzesform gegossen hätte:
„Wir haben das Verbot russischer Gaslieferungen soeben in Kraft gesetzt. Europa sichert die Kontrolle über seine Energieversorgung und stärkt seine Autonomie.“
Am selben Tag verkündete Kobessi-Letter, der offizielle Branchen-Newsletter für Entwicklung am weltweiten Kapitalmarkt, dass die US-Erdgaspreise seit dem 16. Januar um sagenhafte 240 Prozent angestiegen sind:
„EILMELDUNG: Die US-Erdgaspreise haben ihren Anstieg auf +40 % im Tagesverlauf fortgesetzt und steuern damit auf einen der größten Tagesgewinne in der Geschichte zu. US-Erdgaspreise sind seit dem 16. Januar um 240 % gestiegen. Das ist so, als würden die Benzinpreise innerhalb von 5 Handelstagen von 3,00 Dollar pro Gallone auf 7,20 Dollar pro Gallone steigen. … “
Prof. Jiang Xueqin im Gespräch mit Prof. Glenn Diesen – 28. Januar 2026
Prof. Xueqin Jiang argumentiert, dass sowohl historische Muster als auch Spieltheorie genutzt werden können, um zukünftige Ereignisse präzise vorherzusagen. Prof. Jiang erörtert die sozioökonomischen und politischen Herausforderungen einer Welt im raschen Wandel: das US-imperiale Modell, das im Niedergang zunehmend kriegerischer wird, Europas Kampf um Relevanz, die inneren Unruhen, die Asien erschüttern werden, und den zweiten Krieg gegen den Iran, der sehr anders verlaufen wird, da der Iran versteht, dass es sich um einen existenziellen Kampf handelt. Prof. Jiang ist Gastgeber des beliebten Bildungskanals Predictive History: / @predictivehistory
Unter demselben Link finden Sie den Link für die englische Originalversion.
In einer Zeit, in der die Militärausgaben die exorbitante Summe von 272 Billionen Dollar erreicht haben, fehlt es Hunderten Millionen Kindern weiterhin an grundlegenden Gütern wie Bildung, sauberes Wasser und angemessener Wohnraum, so der jüngste UNICEF-Bericht.
In den Ländern mit geringen Ressourcen überleben derzeit mehr als 412 Millionen Mädchen und Jungen mit weniger als drei Dollar am Tag. Der vor wenigen Wochen von UNICEF (United Nations Children’s Fund) veröffentlichte Bericht über die Lage der Kinder weltweit stellt jedoch fest, dass „Kinderarmut nicht auf die ärmsten Regionen der Welt beschränkt ist”.
Tatsächlich betrifft sie auch Länder mit mittlerem und hohem Einkommen. Dem Bericht zufolge würde sich, wenn für diese Länder eine realistischere Armutsgrenze zugrunde gelegt würde – beispielsweise 8,30 statt drei Dollar am Tag –, die Zahl der Kinder, die weltweit in „monetärer Armut“ leben, auf zwei von drei, also etwa 1,4 Milliarden, erhöhen.
„In einer Zeit, in der die Militärausgaben die exorbitante Summe von 272 Billionen Dollar erreicht haben”, betonen die Autoren der UNICEF-Studie, „fehlen Hunderten Millionen Kindern weiterhin so grundlegende Güter wie Bildung, sauberes Wasser und angemessener Wohnraum.”