“Israel unterstützt Terrorgruppen”

Syriens Präsident Assad wirft in US-Magazin Westen vor, Al-Qaida und IS zu befördern

Karin Leukefeld
28. Januar 2015

Das US-amerikanische Magazin Foreign Affairs hat in seiner aktuellen Ausgabe vom 26. Januar 2015 ein ausführliches Interview mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad über den Krieg gegen sein Land geführt. Die Kämpfe gehen in diesem Frühling in das fünfte Jahr. Die USA und der Westen müssten aufhören, einen “Schutzschirm” über die Kampfverbände zu halten, indem sie diese als “moderate Opposition” unterstützten. “Sie wissen, dass wir hier vor allem Al-Qaida, ISIS und die Nusra-Front haben”, so Assad.

https://www.jungewelt.de/2015/01-28/027.php

USA kündigen die Stationierung von Militärberatern in der Ukraine an

Von Niles Williamson
28. Januar 2015

Der Leiter der United States Army Europe, Generalleutnant Ben Hodges, kündigte am Mittwoch an, dass im Frühjahr ein Kontingent von US-Soldaten in die Ukraine entsandt wird, um vier Kompanien der Nationalgarde der Ukraine (NGU) auszubilden. Die genaue Zahl der amerikanischen Soldaten, die auf dem Truppenübungsplatz bei Jaworiw vor der westukrainischen Stadt Lemberg liegt, stationiert werden, muss noch bestimmt werden.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/01/28/ukra-j28.html

Auschwitz-Gedenken: Kein Platz für Putin

Von Sebastian Range
27. Januar 2014

Die heutige internationale Gedenkfeier im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau in Polen zum 70. Jahrestag der Befreiung sollte ganz im Zeichen der Überlebenden stehen, doch sie wird belastet von geschichtsrevisionistischen Äußerungen polnischer und ukrainischer Regierungsvertreter.

http://www.hintergrund.de/201501273399/politik/welt/auschwitz-gedenken-kein-platz-fuer-putin.html

Die Facebook-Falle

Kairos restriktive Netzpolitik: Ägypten geht gegen regierungskritische Positionen im Internet vor und setzt dabei auf Bespitzelungssoftware aus dem Westen

Sofian Philip Naceur, Kairo
26. Januar 2015

Drei Wochen nach den blutigen Anschlägen auf die Redaktionsräume der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris werden in Europa Forderungen lauter, die Befugnisse der Sicherheitsbehörden auszuweiten, um terroristische Attentate zukünftig rechtzeitig vereiteln zu können. Derweil demonstriert das Beispiel Ägypten, wie missbräuchlich und willkürlich ein Staat mit uneingeschränkten Befugnissen bei der Telekommunikationsüberwachung agieren kann, die mit dem Antiterrorkampf legitimiert werden.

https://www.jungewelt.de/2015/01-26/002.php

Gretchenfragen des Nahostkonflikts

Moshe Zuckermann über Israel, die Araber und die Religion

Interview: Reinhard Jellen
25. Januar 2015

Nach dem Anschlag in Paris und den Anti-Terroreinsätzen in Belgien wird in vielen jüdischen Gemeinden in Europa über ein Anschwellen des Antisemitismus und eine Auswanderung nach Israel diskutiert. Der Geschichts- und Philosophieprofessor Moshe Zuckermann hält dies für einen falschen Weg, weil die Juden in Israel aufgrund des Konflikts mit den Palästinensern seiner Ansicht nach einer weit größeren Gefahr ausgesetzt wären.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43841/1.html

Brandstifter Tsipras, weil er nicht bei den Armen sparen will

Wie große Teile der deutschen Presse den möglichen Gewinner der griechischen Wahlen bisher bezeichneten

Von Peter Nowak
25. Januar 2015

Aus den heutigen Wahlen in Griechenland könnte mit Alexis Tsipras ein Politiker als Sieger hervorgehen, der besonders für viele deutschen Politiker ein rotes Tuch ist. Interessant wird auch sein, wie führende Medien auf einen möglichen Karrieresprung des Politikers reagieren, den sie noch vor kurzer Zeit zur großen Gefahr hochzustilisieren.

http://www.heise.de/tp/news/Brandstifter-Tsipras-weil-er-nicht-bei-den-Armen-sparen-will-2527944.html

Finanzmärkte feiern quantitative Lockerung der Europäischen Zentralbank

Von Nick Beams
24. Januar 2015

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag bekanntgegeben, bis September 2016, und möglicherweise noch länger, Staatsanleihen und andere Wertpapiere für monatlich 60 Milliarden Euro aufzukaufen. Insgesamt rechnet die EZB mit Kosten von 1,1 Billionen Euro für ihr Programm zur quantitativen Lockerung (QL).

http://www.wsws.org/de/articles/2015/01/24/bank-j24.html