Günter Grass 1927-2015

Eine Würdigung

Von Sybille Fuchs, Wolfgang Weber und Peter Schwarz
18. April 2015

Günter Grass, der am 13. April im Alter von 87 Jahren starb, zählt zu den herausragendsten deutschen Schriftstellern. Er war ein großartiger Erzähler, und das gilt auch für Werke, die weniger gelungen sind als die große Danzig-Trilogie.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/04/18/gras-a18.html

65. Berlinale

Teil 3: Every Thing Will Be Fine von Wim Wenders, Taxi von Jafar Panahi und weitere Filme.

Von Hiram Lee
14. März 2015

Die Arbeit des alterfahrenen Filmemachers Wim Wenders (geboren 1945 in Düsseldorf) erhielt bei der diesjährigen Berlinale eine herausragende Würdigung. Seine jüngste Schöpfung, Every Thing Will Be Fine, hatte außerhalb des Wettbewerbs seine Premiere. Daneben wurden mehrere seiner früheren Filme als Bestandteil der Homage-Reihe aufgeführt. Wenders wurde zudem mit einem Goldenen Ehrenbären für sein filmisches Lebenswerk ausgezeichnet.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/03/14/berl-m14.html

65. Berlinale

Teil 2: Marcel Ophüls’ Nicht schuldig? und weitere Dokumentarfilme

Von Hiram Lee
12. März 2015

Der Filmregisseur Marcel Ophüls (1927 in Frankfurt geboren) widmete einen großen Teil seines Lebenswerks der Dokumentation über die Verbrechen, die im Zweiten Weltkrieg begangen wurden. Das Schicksal derer, die entweder mit den Nazis kollaborierten oder Widerstand leisteten, ließ ihn nicht los.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/03/12/berl-m12.html
Teil 1:
http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/28/berl-f28.html

Erfolgreiche “Nakba”-Ausstellung

Veranstaltungen zur Vertreibung der Palästinenser 1948 in Bremen wegen Überfüllung zeitweise geschlossen

Von Sönke Hundt
6. März 2015

In mehreren Veranstaltungen in verschiedenen großen Sälen der Stadt zeigte sich, wie groß das Interesse in Bremen für die Thematik “Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948« ist. In die Ausstellung mit diesem Titel kamen bis jetzt über 650 Besucher. Sie ist noch bis zum 17. März zu sehen.

https://www.jungewelt.de/2015/03-06/010.php
http://www.nahost-forum-bremen.de

Der Film Mr. Turner zeigt ein lebendiges Bild des großen Malers

Von Fred Mazelis
5. März 2015

Joseph Mallord William Turner (1775-1851), zumeist als J.M.W. Turner bekannt, war eines der Kunstgenies des neunzehnten Jahrhunderts. Mike Leigh, einer der Nestoren unter den britischen Regisseuren, stellte in seinem jüngsten Film Mr. Turner – Meister des Lichts Turners Leben und Kunst eindringlich und bewegend dar.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/03/05/turn-m05.html

Kunst aus dem Nahen Osten als Geldquelle des Terrors

Der Antikenschmuggel und die scheinheiligen Zerstörer

Von Georges Waser
12. Februar 2015

Bei den Waffengängen in Syrien und im Irak werden nicht nur einmalige Kulturgüter zerstört; Museen und Ausgrabungsstätten sind in vielen Fällen auch zu Selbstbedienungsläden für Raubgräber und Plünderer geworden. Auch die Akteure der Konflikte verdienen am illegalen Handel mit.

http://www.nzz.ch/feuilleton/der-antikenschmuggel-und-die-scheinheiligen-zerstoerer-1.18481027

American Sniper: Ein Wolf im Schafspelz

Von Matthew MacEgan
4. Februar 2015

American Sniper, der neue Streifen des Regieveteranen Clint Eastwood, ist eine Verfilmung der Autobiografie von Chris Kyle. Kyle gilt mit schätzungsweise 255 Tötungen, von denen 160 vom Pentagon offiziell bestätigt wurden, als der treffsicherste Scharfschütze in der Geschichte des US-Militärs. Der mit vielen Mängeln behaftete und stark überzeichnende Film begleitet Kyle bei mehreren Einsätzen im Irak nach den Anschlägen vom 11. September. Die Handlung ist geprägt von fremdenfeindlich motivierter Rache und Gewalt.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/04/snip-f04.html

130 Minuten Kriegspropaganda

“American Sniper” oder wie Hollywood den Irak-Krieg umschreibt

Von Emran Feroz
29. Januar 2015

Im Film “American Sniper” will Regisseur Clint Eastwood die Geschichte des tödlichsten Scharfschützen der US-Geschichte, Chris Kyle, erzählen. Herausgekommen ist ein Propagandastreifen, der Rassismus fördert und den Mord an Kindern und Frauen zur Heldentat verklärt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/960076.130-minuten-kriegspropaganda.html

Der Schmerzensmann

Leider sehr zeitgemäß: Angelina Jolies Märtyrerfilm “Unbroken”

Von Peer Schmitt
17. Januar 2015

Auf der Handlungsebene ist “Unbroken” eine Geschichte von Folter und Trauma, ideologisch oszilliert der Film zwischen einem Diskurs christlicher Vergebung und der Ikonisierung einer heroischen Unbeugsamkeit. Anders gesagt, Märtyrertum. Oscar-Material zur moralischen Stütze in harten und verwirrten Zeiten.

http://www.jungewelt.de/2015/01-17/007.php