Französische Künstlerinnen widersetzen sich #MeToo-Hexenjagd

Von Linda Tenenbaum
13. Januar 2018

Nur einen Tag nachdem die #MeToo-Kampagne die Golden-Globe-Verleihung in Los Angeles mit Unterstützung der Hollywood-Prominenz im Publikum und der etablierten Medien dominiert hatte, erhielt die Hexenjagd um Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens einen schweren Rückschlag.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/01/13/meto-j13.html

„Radikales Russland: Kunst, Kultur und Revolution“ Wie die bolschewistische Revolution die Avantgardekunst rettete

Von Paul Mitchell
23. Dezember 2017

Die Ausstellung „Radical Russia: Art, Culture and Revolution“ im Sainsbury Centre for Visual Arts an der East Anglia-Universität in Norwich (Großbritannien) ist noch bis zum 11. Februar 2018 zu sehen. Sie ist vielleicht nicht riesig. Verglichen mit mehreren groß angelegten Veranstaltungen, die in London und weltweit zur Hundertjahrfeier der Russischen Oktoberrevolution zu sehen sind, ist diese Ausstellung eher bescheiden. Das sollte jedoch kein Grund sein, nicht hinzugehen.

https://www.wsws.org/de/articles/2017/12/23/arts-d23.html

Uranmunition: Grimme-Preisträger nach Film über Tabuthema unter „Berufsverbot“

Interview: Armin Siebert
14. September 2016

Der Regisseur und Grimme-Preiseträger Frieder Wagner hat viele große Dokumentationen für ARD und ZDF gedreht. Nach seinem Film „Deadly Dust – Todesstaub“ über die Auswirkungen von Uranmunition nach Einsätzen der Nato im Irak und in Jugoslawien bekam er keine Aufträge mehr. Was ist so gefährlich an dem Film, der bis heute nicht im Fernsehen lief?

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20160914/312539610/frieder-wagner-deadly-dust-todesstaub.html

Die Partitur des Krieges

Ein Eindringlicher Dokumentarfilm zur Ukraine

Von Bernd Reinhardt
30. Juli 2016

Kürzlich lief auf dem deutschen Fernsehsender RBB zu denkbar schlechter Sendezeit um 00.00 der Dokumentarfilm Die Partitur des Krieges – Leben zwischen den Fronten von Mark Chaet, Tom Franke und Armin Siebert. Wer davon ausging, den Film später in der Mediathek des Senders zu finden, wurde enttäuscht. Der Film hat es jedoch nicht verdient, ignoriert zu werden.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/07/30/doku-j30.html

David King 1943-2016: Revolutionärer Sozialist, Künstler und Kämpfer für die historische Wahrheit

Von David North
17. Mai 2016

Die Wahrheit über die russische Revolution und ihre Folgezeit aus dem kolossalen, mittlerweile in Trümmern liegenden Lügen- und Verbrechensgebäude des Stalinismus hervorzuholen, dieser Aufgabe widmete David King seine herausragende Begabung. Am Vormittag des 11. Mai ist der Künstler unerwartet in seinem Haus in Islington verstorben.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/05/17/king-m17.html

“Denkmalkrieg” zwischen Polen und Russland

In Polen sollen alle sowjetischen Denkmäler entfernt werden

Von Jens Mattern
4. April 2016

Alle etwa 500 sowjetischen Denkmäler in Polen sollen entfernt werden, ausgenommen sind allein Friedhofsanlagen. Diese Ankündigung von Lukasz Kaminski, dem Leiter des polnischen Instituts für Nationale Erinnerung IPN, sorgte für heftige Reaktionen in Russland. Man solle diesen Fall vor die UNO zu bringen oder die UNESCO einschalten, wird gefordert.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47860/1.html

Verleumden, verdrehen, verbergen

Umberto Eco: Sein neuer Roman “Nullnummer” zeichnet ein entlarvendes Bild der Medienwelt

Von Irmtraud Gutschke
23. Oktober 2015

Turbulenzen um eine Zeitung, die von vornherein als Fake geplant ist: Ein Krimi darüber, wie Enthüllungsjournalismus funktioniert und wie hinter Verschwörungsspinnereien mitunter tatsächliche Verschwörungen stecken.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/988792.verleumden-verdrehen-verbergen.html

Statuen von Edward Snowden, Julian Assange und Bradley Manning in Berlin enthüllt

Von Stefan Steinberg
9. Mai 2015

Am Maifeiertag wurden in Berlin Bronzestatuen der verfolgten Whistleblower Edward Snowden, Julian Assange und Bradley Manning enthüllt. Die Skulpturen hat der italienische Künstler Davide Dormino angefertigt und sind Bestandteil des Kunstprojektes “Anything to Say?”. Er will damit den Mut ehren, den die drei bewiesen haben.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/05/09/stat-m09.html

Literatur als Sprengstoff

Ein Romanklassiker von Christopher Morley erscheint zum ersten Mal in deutscher Übersetzung

Von Jordi Serrano
4. Mai 2015

Klassiker der Literatur werden nicht selten 100 und mehr Jahre unentwegt von ihren Verlagen in Druck gehalten. Indes gibt es kaum Werke, die erst 100 Jahre nach ihrem Erscheinen das erste Mal in deutscher Übersetzung vorgelegt werden. Der Roman »Das Haus der vergessenen Bücher« von dem in Pennsylvania geborenen Autor Christopher Morley (1890-1957) hat diese Zeitenhürde nun genommen.

https://www.jungewelt.de/2015/05-04/002.php