Auftritt von Roger Waters und John Pilger zur Verteidigung von Julian Assange in London

Von Reportern der WSWS – 3. September 2019

Nahezu 1.000 Menschen kamen gestern Abend im Zentrum von London zusammen, als der weltweit bekannte Künstler Roger Waters zu Ehren des inhaftierten WikiLeaks-Herausgebers Julian Assange auftrat. Die Veranstaltung fand vor dem britischen Innenministerium statt, nur wenige Kilometer vom Gefängnis Belmarsh entfernt, wo Assange im Hochsicherheitstrakt einsitzt. Waters trug den legendären Song „Wish You Were Here“ von Pink Floyd vor. Begleitet wurde er vom Gitarristen Andrew Fairweather Low.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/09/03/wate-s03.html

#MeToo attackiert Opernsänger Placido Domingo

Von David Walsh – 22. August 2019

Am 13. August veröffentlichte Associated Press einen Artikel von Jocelyn Gecker, in dem sie behauptete, der spanische Opernsänger Plácido Domingo habe über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten zahlreiche Frauen sexuell belästigt. Acht Sängerinnen und eine Tänzerin beschuldigen Domingo, sich ihnen gegen ihren Willen genähert zu haben, wobei einige Vorfälle schon vor 30 Jahren stattgefunden haben sollen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/22/domi-a22.html

Göttingen (D) soll sich schämen! Die Friedenspreis-Übergabe an die »Jüdische Stimme« wird von Stadt, Universität und Sparkasse hintertrieben

Von Christian Müller – 20. Februar 2019

Seit 20 Jahren wird in der deutschen Stadt Göttingen mit Geld der privaten Stiftung Dr. Roland Röhl ein Friedenspreis an Menschen oder Institutionen vergeben, die sich aktiv und öffentlich für den Frieden engagieren. Diesmal hat die Jury beschlossen, den Preis an die «Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost» zu vergeben, eine Vereinigung, die sich aktiv für eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Israel und Palästina einsetzt. Gegen diesen Entscheid ist aber von jenen jüdischen Kreisen, die im Sinne der Israel-Lobby jede öffentliche Kritik an der israelischen Besatzungspolitik gegenüber Palästina zu verhindern versuchen, protestiert worden. Nun steht fest: mit Erfolg. [Hier weiterlesen]

Fünf Jahre „Die Anstalt“: über den Boom der informativen Satire

Von Dietrich Krauß

Zum fünfjährigen Jubiläum der Anstalt erscheint diese Woche das Buch Die Rache des Mainstreams an sich selbst, mit Dietrich Krauß, Max Uthoff, Claus von Wagner, Norbert Blüm, Mely Kiyak, Arnulf Rating, Gabriele Krone-Schmalz und vielen anderen. Die Beiträge von Kollegen, Gästen, Freunden und Fans der Anstalt, gewähren einen einmaligen Blick hinter ihre Kulissen, und rufen großartige Momente der Sendung in Erinnerung. Die Anstalt ist die wohl wichtigste kritische Satiresendung im deutschen Fernsehen und Herausgeber Dietrich Krauß fragt nach dem Verhältnis von Journalismus und Satire in einer Zeit, in der kommerzielle Zwänge viele Redaktionen unter Druck setzen. Lesen Sie zum Erscheinen des Buchs einen Auszug aus seinem Beitrag.

Von Dietrich Krauß


Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto: Ein Film über Emanuel Ringelblum und das Oyneg Shabes Archiv

Von Clara Weiss – 25. Januar 2019

Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto, ein Film über das historische Warschauer Ghetto-Archiv „Oyneg Shabes“ unter der Leitung des polnisch-jüdischen Historikers Emanuel Ringelblum (1900-1944), wurde kürzlich im Rahmen des New York Jewish Film Festival im Lincoln Center gezeigt. Geschrieben, inszeniert und produziert von Roberta Grossman.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/25/wars-j25.html

Kopf im Nacken, himmelnder Blick – Vibrationen, keine Einsichten: „Ekstase“ im Kunstmuseum Stuttgart

Von Alexander Bahar – 3. Januar 2019

„Ekstase“ als gewollten Kontrollverlust, als den Alltag transzendierenden Rauschzustand gibt es in fast allen Kulturen. Was in der griechischen Antike das
„Außersichgeraten“, die „Verzückung“ war, fand auf vielfältige Weise auch in Kunst, Musik und Tanz seinen Niederschlag. Mit 230 Exponaten aus Antike bis Gegenwart versucht eine Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart, sich dem komplexen Thema zu nähern.

https://www.jungewelt.de/artikel/346466.bildende-kunst-kopf-im-nacken-himmelnder-blick.html

Der Brand im brasilianischen Nationalmuseum: Ein Verbrechen des Kapitalismus am Erbe der Menschheit

Von Bill Van Auken
5. September 2018

Am Sonntagabend wurde das brasilianische Nationalmuseum in Rio de Janeiro, das größte Museum für Naturgeschichte und Anthropologie in Lateinamerika, bei einem Großbrand zerstört. Dabei ging nicht nur der historische Palast aus dem neunzehnten Jahrhundert verloren, in dem das Museum untergebracht war, sondern auch eine riesige und unersetzliche Sammlung von Exponaten. Der größte Teil der dort untergebrachten 20 Millionen Ausstellungsstücke wurde vernichtet.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/05/braz-s05.html

Der Sturz des New Yorker Generalstaatsanwalts Eric Schneiderman

Von David Walsh und Eric London
16. Mai 2018

Wenige Stunden, nachdem das Magazin New Yorker am 7. Mai einen Artikel mit dem Titel „Vier Frauen bezichtigen Generalstaatsanwalt von New York des körperlichen Missbrauchs“ veröffentlicht hatte, gab der Betroffene, Eric Schneiderman, seinen Rücktritt mit Wirkung vom folgenden Tag bekannt. Zugleich stritt er die Vorwürfe ab.

lhttps://www.wsws.org/de/articles/2018/05/16/schn-m16.htm

Französische Künstlerinnen widersetzen sich #MeToo-Hexenjagd

Von Linda Tenenbaum
13. Januar 2018

Nur einen Tag nachdem die #MeToo-Kampagne die Golden-Globe-Verleihung in Los Angeles mit Unterstützung der Hollywood-Prominenz im Publikum und der etablierten Medien dominiert hatte, erhielt die Hexenjagd um Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens einen schweren Rückschlag.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/01/13/meto-j13.html

Zeit und SPD werben für MeToo-Hexenjagd

Von Verena Nees
12. Januar 2018

Die „MeToo-Kampagne“ hat Deutschland erreicht. Die Ausgabe der Zeit der letzten Woche beschuldigt den bekannten Fernsehregisseur Dieter Wedel (75), Schauspielerinnen sexuell belästigt und sogar gewaltsam zu Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/01/12/zeit-j12.html