Wolfgang Thierse (SPD) rechtfertigt Mord an Luxemburg und Liebknecht

Von Peter Schwarz – 18. Januar 2019

Während die SPD ihre Mitverantwortung für die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts vor 100 Jahren offiziell nach wie vor bestreitet, hat der ehemalige sozialdemokratische Bundestagspräsident Wolfgang Thierse erklärt: Wir würden es wieder tun. Die beiden revolutionären Sozialisten und Mitbegründer der Kommunis-tischen Partei Deutschlands (KPD) waren vor 100 Jahren, am 15. Januar 1919, von Freikorpstruppen, die in engem Kontakt mit dem damaligen sozialdemokratischen Reichswehrminister Gustav Noske standen, brutal ermordet worden.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/18/thie-j18.html

Hundert Jahre seit der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

Von Peter Schwarz – 15. Januar 2019

Heute jährt sich zum hundertsten Mal eines der schwersten und folgenreichsten Verbrechen der Weltgeschichte. Am 15. Januar 1919 verhafteten Freikorpssoldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division in Berlin Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die führenden Köpfe der zwei Wochen zuvor gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands. Sie verschleppten die beiden ins Hotel Eden, das Hauptquartier des Freikorps, wo sie verhört, schwer misshandelt und anschließend abgeführt und ermordet wurden.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/15/luxe-j15.html

100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs: Erbitterte amerikanisch-europäische Spannungen zur Feier des Waffenstillstands in Paris

Von Alex Lantier
13. November 2018

Am Wochenende versammelten sich die Staatsoberhäupter aus siebzig Ländern in Paris, um das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren zu feiern. Die Feierlichkeiten waren überschattet von zunehmenden Konflikten zwischen den Großmächten und wachsender Wut in der Bevölkerung. Trotz aller rituellen Kritik am Nationalismus und Forderungen nach Frieden wurde jedoch deutlich, dass keiner der „Führer der Welt“ in Paris einen echten Plan hat, um den zunehmenden Zusammenbruch der internationalen Beziehungen zwischen den Großmächten aufzuhalten.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/13/pari-n13.html

Novemberrevolution 1918: Steinmeier verteidigt Bündnis von SPD und Reaktion

Von Peter Schwarz
13. November 2018

Der 9. November 1918 sei ein „Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte“, erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer eigens anberaumten Gedenkstunde des Deutschen Bundestags. Die Novemberrevolution habe den Weg zur parlamentarischen Demokratie gebahnt und die Fundamente des modernen Sozialstaats gelegt.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/13/nove-n13.html

Der Waffenstillstand vom 11. November 1918 und die Lehren für heute

13. November 2018
Von Nick Beams

Am Sonntag jährte sich zum 100. Mal der Waffenstillstand, der den Ersten Weltkrieg endgültig beendete. In der Geschichte der Menschheit hatte es bis dahin nichts vergleichbares gegeben – ein blutiges Inferno, das mehr als zehn Millionen Soldaten und sechs Millionen Zivilisten das Leben kostete, und weitere Millionen dauerhaft verstümmelte, entstellte und verletzte.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/13/pers-n13.html

Neue Dokumente zu Able Archer 83: Die sowjetische Kriegsangst war real

Von Markus Kompa
07. November 2018

Zwischen dem 7. und dem 11. November 1983 lief in Westeuropa die letzte Übung des jährlichen Herbstmanövers an. Unter der Code-Bezeichnung „Able Archer” sollte die finale Eskalation geübt werden: der nukleare Vernichtungsschlag. Damals hatte US-Präsident Ronald Reagan die Atmospähere mit aggressiver Rhetorik vergiftet, in welcher er Russland als „das Reich des Bösen“ dämonisierte. Zudem war war der eigentlich Kalte Krieg nach dem Abschuss der Korean Airline 007 und der überraschenden Invasion auf Grenada so heiß geworden wie während der Kubakrise –allerdings nur hinter den Kulissen. Der zum Staatschef aufgestiegene vormalige KGB-Chef Juri Andropow befürchtete, dass die Übung in Wirklichkeit nur eine Tarnung für einen von Pentagon-Mächtigen offen befürworteten nuklearen Überraschungsangriff auf Moskau sei.

https://www.heise.de/tp/news/Neue-Dokumente-zu-ABLE-ARCHER-83-4213870.html

Zehn Jahre seit der Bankenrettung 2008

Von Andre Damon
4. Oktober 2018

Vor zehn Jahren haben der US-Kongress und die Bush-Regierung die größte Bankenrettungsaktion in der Geschichte der Menschheit eingeleitet. Mit der Verabschiedung des Emergency Economic Stabilization Act am 3. Oktober 2008, der das Troubled Asset Relief Program (TARP) ins Leben rief, wurde das US-Finanzministerium ermächtigt, rund 700 Milliarden Dollar für den Kauf „problematischer Vermögenswerte“ von führenden Wall-Street-Banken zu verwenden. Dabei handelte es sich indessen lediglich um eine erste Anzahlung. Mit voller Unterstützung der US-Regierung und weitgehend von ihr beaufsichtigt, stieg die Summe auf Billionenhöhe.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/04/pers-o04.html

Historiker: Alternative zum „Schand-Abkommen“ von München 1938 war möglich

Von Tilo Gräser
30. September 2018

Das Abkommen von München 1938 jährt sich am 30. September zum 80. Mal. Es ist eine Folge der antisowjetischen Politik der Westmächte gewesen, sagt der russische Historiker Alexej Filitow. Er macht im Sputnik-Interview auf eine damals mögliche Alternative für die Tschechoslowakei, das Opfer des Abkommens, aufmerksam.

https://de.sputniknews.com/politik/20180930322469330-muenchner-abkommen-jahrestag-filitow/?
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Amerika am Unabhängigkeitstag: Von Thomas Jefferson zu Donald Trump

Von Patrick Martin
5. Juli 2018

Vor 242 Jahren, am 4. Juli 1776, erklärte der Kongress im Namen von 13 an der Ostküste des nordamerikanischen Kontinents gelegenen Kolonien einstimmig seine Unabhängigkeit von Großbritannien und der britischen Krone. Die Unabhängigkeits-erklärung aus der Feder von Thomas Jefferson ist bis heute eines der großen revolutionären Dokumente.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/07/05/pers-j05.html

Der Mord an Robert F. Kennedy und das Ende des amerikanischen Liberalismus

Von Patrick Martin
7. Juni 2018

Vor fünfzig Jahren, am frühen Morgen des 5. Juni 1968, wurde Senator Robert F. Kennedy im Ambassador Hotel in Los Angeles tödlich verletzt. Nur wenige Stunden zuvor hatte er die Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur in Kalifornien knapp vor Senator Eugene McCarthy gewonnen. Kennedy wurde dreimal in den Kopf, Hals und Bauch geschossen, und die Kopfwunde, die Geschosssplitter in seinem Gehirn verstreute, erwies sich als tödlich. Er starb fast 26 Stunden später, um 1:44 Uhr am Morgen des 6. Juni. Er war erst 42 Jahre alt.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/07/pers-j07.html