Böllern in Syrien. Die aus Steuermitteln finanzierte Heinrich-Böll-Stiftung ist einer der Hauptakteure bei der Verbreitung antisyrischer Propaganda

Von Jochen Mitschka
27. Oktober 2017

Dass die Heinrich-Böll-Stiftung oft mit Amnesty International und von dort geliefertem Material arbeitet, mag den uninformierten Leser beeindrucken, nicht aber, wer sich mit den Hintergründen und der Politik von AI auseinandergesetzt hat. Und so lädt die Stiftung zu einer Veranstaltung am 08. November 2017 nach Berlin ein, um über die „Verbrechen in Syrien“ zu informieren. Gemeint sind nicht die völkerrechtswidrigen Besetzungen und Bombardierungen westlicher Staaten oder die Unterstützung von Terroristen, die Luftangriffe Israels oder die „versehentlichen“ Angriffe von legitimen Streitkräften, die gegen Terroristen kämpfen, sondern die angeblichen Verbrechen der Regierung.

https://www.rubikon.news/artikel/bollern-in-syrien

100 Jahre Russische Oktoberrevolution ‒ Lehren und Legenden

Vortrag von Prof. Dr. Werner Röhr

In seinem Vortrag wird sich der Referent u.a. mit der Frage auseinandersetzen, worin die weltgeschichtliche Bedeutung der Russischen Oktoberrevolution besteht und welche Lehren wir heute ‒ angesichts ihrer Pervertierung durch den Stalinismus sowie des späteren Niedergangs und Zerfalls der Sowjetunion ‒ aus ihr ziehen können.

[PDF - hier weiterlesen: 100 Jahre Russische Oktoberrevolution ]

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20.00 Uhr
Ebene 3 im Theaterforum (K3)
Berliner Platz 12
74072 Heilbronn
Eintritt: 6 € (empfohlen)

Veranstalter:
Initiative für globale Gleichheit
Rosa-Luxemburg-Club, Heilbronn

Trumps Hetzrede vor der UN und die Logik des Imperialismus

Von Bill Van Auken
23. September 2017

1938 warnte Leo Trotzki, der Imperialismus schlittere „mit geschlossenen Augen der wirtschaftlichen und militärischen Katastrophe entgegen“. Nur ein Jahr nach diesen Äußerungen lies Hitler seine Armee gegen das weitgehend wehrlose Polen los und setzte damit die Katastrophe des zweiten imperialistischen Weltkriegs in Gang.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/23/trum-s23.html

Trump kündigt harte Sanktionen bei Handel mit Nordkorea an

Von Mike Head
23. September 2017

Nur zwei Tage nachdem er die Generalversammlung der Vereinten Nationen als Tribüne für seine faschistische Hetzrede benutzt und gedroht hatte, Nordkorea „vollständig zu vernichten“, kündigte US-Präsident Donald Trump gestern neue Sanktionen an. Darin wird Ländern und Firmen, die beschuldigt werden, Finanz- beziehungen mit Pjöngjang zu Handelszwecken zu unterhalten, mit Sanktionen gedroht.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/23/nkor-s23.html

Deutschland: Obdachlosigkeit steigt um sechzig Prozent

Von Martin Nowak
23. September 2017

Alle etablierten Parteien versprechen im zu Ende gehenden Bundestagswahlkampf Maßnahmen gegen die Wohnungsnot, steigende Mieten und die damit einhergehende Armut. Wie jüngste Untersuchungen zur Obdachlosigkeit und zu den Mietsteigerungen beweisen, hat jedoch die Politik derselben Parteien diese Probleme erst geschaffen. Dazu zählen auch SPD und Linke, die dort, wo sie regieren oder mitregieren, eine Politik gegen die Mieter und für die Immobilienspekulanten betrieben haben.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/23/obda-s23.html

Spanische Regierung droht Katalonien wegen Referendum mit Militärgewalt

Von Alejandro López
21. September 2017

Katalonien hat für den 1. Oktober das Referendum über seine Unabhängigkeit angesetzt, das die Regierung der konservativen Volkspartei (Partido Popular, PP) in Madrid mit allen Mitteln verhindern will. Am Mittwoch beschlagnahmte die Polizei rund neun Millionen Wahlzettel und führte in der katalanischen Hauptstadt Barcelona 41 Durchsuchungen durch.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/21/span-s21.html

Wie Berlin die ethnische Säuberung der Rohingya unterstützt

Von Johannes Stern
20. September 2017

Kaum ein Ereignis entlarvt den deutschen Menschenrechtsimperialismus kurz vor der Bundestagswahl deutlicher, als das Schicksal von hunderttausenden muslimischen Rohingya, die derzeit vor der brutalen Gewalt des burmesischen Militärs aus Myanmar fliehen. Obwohl es eindeutige Hinweise darauf gibt, dass die burmesische Armee systematisch Dörfer niederbrennt, foltert und vergewaltigt, weigert sich die deutsche Regierung, die ethnischen Säuberungen beim Namen zu nennen, geschweige denn sie scharf zu verurteilen.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/20/burm-s20.html