Venezuelas Opposition boykottiert, Venezuelas Opposition kooperiert

Von Harald Neuber – 17. September 2019

Unmittelbar nachdem in Venezuela der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó den Dialog mit der Regierung für gescheitert erklärt hat, gab Kommunikationsminister Jorge Rodríguez ein Abkommen mit gemäßigten Teilen der Opposition bekannt. Der offenbar vorbereitete Schritt soll augenscheinlich einen Keil in das Lager der Gegner von Präsident Nicolás Maduro treiben und die Position von Guaidó schwächen. [Hier weiterlesen]

Druck der USA zeigt Wirkung – Schweizerische Postfinance stellt Zahlungsverkehr mit Kuba ein

Von SRF – 13. September 2019

Nach zahlreichen anderen Finanzinstituten hat jetzt auch die Postfinance den Zahlungsverkehr nach Kuba aufgrund von US-Sanktionen eingestellt. Die Schweizerisch-Kubanische Handels- und Industriekammer fühlt sich vor den Kopf gestoßen. [Hier weiterlesen]

Druck auf Havanna – US-Regierung beschränkt Überweisungen nach Kuba

Von SRF – 7. September 2019

Menschen in den USA dürfen künftig pro Vierteljahr nur noch maximal 1000 US-Dollar (umgerechnet etwa 987 Franken) an Familienangehörige in Kuba schicken. Das teilte das Finanzministerium in Washington mit. Die US-Regierung erhöht damit ihren Druck auf Kuba weiter. [Hier weiterlesen]

FARC kehren zurück zu den Waffen. Guerillaführer erklären Friedensprozess in Kolumbien für gescheitert

jW – 29. August 2019

Der 2016 in Havanna von der FARC und der kolumbianischen Regierung unter-zeichnete Friedensvertrag ist tot. Nach der Ermordung von seither mehr als 500 Aktivisten politischer Nachfolgeorganisationen und 150 repatriierten Ex-Guerilleros, nimmt die FARC den bewaffneten Kampf wieder auf. Das geht aus einem Video hervor, das in der Nacht zum Donnerstag im Internet veröffentlicht wurde. [Hier weiterlesen]

Komplette Erklärung des Guerilleros Iván Márquez (Video, spanisch)

Peking spricht von grober Einmischung der USA in innere Angelegenheiten Venezuelas

Von Sputnik – 7. August 2019

China erhebt Protest gegen die jüngsten Handlungen und Erklärungen der USA gegenüber Venezuela, sagte die amtliche Sprecherin des chinesischen Außen-ministeriums, Hua Chunying, am Mittwoch. Das Weiße Haus hatte am Dienstag mitgeteilt, dass US-Präsident Donald Trump per Erlass eine Sperrung der sich in den USA befindlichen Aktiva der venezolanischen Behörden, darunter der Zentralbank und des staatlichen Ölunternehmens PDVSA, angeordnet habe. Wie Trumps Sicherheits-berater John Bolton dazu äußerte, könnten die USA Sanktionen gegen die Ausländer verhängen, die die Behörden Venezuelas und den Präsidenten des Landes, Nicolás Maduro, unterstützen.

Politische Krise in Puerto Rico eskaliert trotz Rücktritt des Gouverneurs

Von Andrea Lobo – 5. August 2019

m Freitag strömten in Puerto Rico erneut Demonstranten vor den Amtssitz des Gouverneurs, der „Die Festung“ genannt wird, um den Sturz von Gouverneur Ricardo Rosselló zu feiern und gegen die Ernennung seines Nachfolgers zu protestieren. Auf einem der vielen Transparente war zu lesen: „Sie bringen die Korruption, das Volk bringt die Revolution“.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/05/rico-a05.html

Puerto Rico: Wall Street fordert „Disziplin“, während die Proteste weitergehen

Von Eric London – 27. Juli 2019

Am Donnerstagmorgen kündigte der puerto-ricanische Gouverneur Ricardo Rosselló seinen Rücktritt für den 2. August an. Doch nur wenige Stunden später forderten in der Innenstadt von San Juan tausende Demonstranten auch den Rücktritt seiner Nachfolgerin, der Justizministerin Wanda Vázquez Garced. Rosselló und Vázquez sind beide Mitglieder der Partido Nuevo Progresista (PNP) und der Demokratischen Partei.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/07/27/puer-j27.html

Massenproteste erschüttern das Establishment Puerto Ricos und der USA

Von Jerry White 24. Juli 2019

Am Montag demonstrierten in Puerto Rico Hunderttausende Menschen für den Rücktritt von Gouverneur Ricardo Rosselló. Berichten zufolge war es die größte Demonstration der Geschichte in einem US-Außengebiet. Laut der Tageszeitung El Nuevo Dia nahmen eine halbe Million Menschen an dem „Marsch des Volkes“ teil. Er legte die Hauptstadt San Juan lahm und brachte die Geschäfte und den Verkehr zum Erliegen. Eine riesige Demonstration marschierte über die wichtigste Autobahn der Insel, den Expreso Las Américas.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/07/24/puer-j24.html

Ecuador: Landesweiter Streik gegen die Regierung und für die Freilassung von Julian Assange

Von Andrea Lobo – 18. Juli 2019

Am Montag begannen Arbeiter, Bauern und Jugendliche in Ecuador einen fünftägigen Streik gegen die drakonische Politik von Lenin Moreno, dessen Regierung versucht, ihre Beziehungen zu Washington und dem amerikanischen Militär- und Geheimdienst-apparat auszubauen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/07/18/ecua-j18.html