US-Sanktionen und die iranische Flotte von Geistertankern

Von Florian Rötzer
7. November 2018

Die amerikanischen Sanktionen gegen den iranischen Energie-, Banken- und Transportsektor sind am Montag in Kraft getreten. Die US-Regierung gewährte acht Ländern vorübergehende Ausnahmen, es sind aber ausgerechnet die Hauptabnehmer iranischen Öls. Ziel der Sanktionen ist es, die iranische Führung klein zu kriegen, um in Verhandlungen einzutreten, oder einen Regime Change zu bewirken. Von den Sanktionen sind auch Unternehmen aus Drittstaaten bedroht, wenn sie weiter Geschäfte mit dem Iran machen.

https://www.heise.de/tp/features/US-Sanktionen-und-die-iranische-Flotte-von-Geistertankern-4213867.html

USA verschärfen ihren kriminellen Wirtschaftskrieg gegen die iranische Bevölkerung

Von Keith Jones
7. November 2018

Am Montag begann Washington die zweite und deutlich härtere Phase des US-Wirtschaftskriegs gegen den Iran mit weiteren illegalen und unilateralen Wirtschaftssanktionen.Die neuen Sanktionen richten sich ausdrücklich gegen mehr als 700 juristische Personen, darunter Banken, Unternehmen, die gesamte Flugzeugflotte der staatlichen Iran Air und diverse Regierungsvertreter und Geschäftsleute. Sie zielen darauf ab, sämtliche Energieexporte des Iran abzuwürgen, das Land aus dem globalen Bankensystem auszuschließen und auf diese Weise seine Wirtschaft zu zerstören. Sie richten sich auch gegen den Schiffsverkehr, den Schiffsbau und Schiffs-versicherungskonzerne.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/07/iran-n07.html

Sanktionskrieg um Iran

Von German Foreign Policy
6. November 2018

Die neuen US-Sanktionen gegen Iran sind ohne jeden Erfolg Berlins und der EU bei ihrer lauthals angekündigten Opposition gegen die Mittelostpolitik der Vereinigten Staaten in Kraft getreten. Die Bundesregierung hatte beteuert, alles daran setzen zu wollen, Geschäfte Irans mit Unternehmen aus der EU, insbesondere aus Deutschland, abzusichern und damit den Fortbestand des Atomabkommens ebenso zu gewährleisten wie eine Stärkung der Stellung der deutsch-europäischen Industrie in Iran. Letzteres ist vollständig misslungen; deutsche Wirtschaftsvertreter warnen, das deutsche Irangeschäft laufe „Gefahr, gänzlich zum Erliegen zu kommen”.

ttps://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7774/

Europa gegen USA: Heftige Konflikte um Washingtons Wirtschaftskrieg gegen den Iran

Von Keith Jones
6. November 2018

Die neuen umfassenden Sanktionen, mit denen Washington die iranische Wirtschaft abwürgen und einen Regimewechsel in Teheran herbeiführen will, erschüttern die internationale Geopolitik.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/06/ireu-n06.html

Umfassende Eskalation im US-Wirtschaftskrieg gegen China

Von Nick Beams
2. November 2018

Die USA verschärfen mittlerweile fast täglich ihren Wirtschaftskrieg gegen China. Diese Woche vollzogen sich in nur zwei Tagen drei umfassende Entwicklungen: die Drohung mit einer Ausweitung bereits eingeführter Zölle, das Verbot von Geschäften mit einem chinesischen Hightech-Konzern und die Anklagen gegen zehn Personen aus China wegen angeblichen Diebstahls von Luftfahrttechnologie.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/02/usch-n02.html

Chinesischer Präsident weist das Militär an, sich auf Krieg vorzubereiten

Von Peter Symonds
31. Oktober 2018

Letzten Donnerstag hielt der chinesische Präsident Xi Jinping eine Rede vor dem Südlichen Kommando der Volksbefreiungsarmee (VBA), in der er das Militär des Landes anwies, sich auf einen Krieg vorzubereiten. Diese Rede war ein weiterer Ausdruck der rapide wachsenden Spannungen und der Gefahr eines Konflikts zwischen China und den USA und eine Reaktion auf das aggressive Vorgehen der Trump-Regierung.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/31/chin-o31.html

Zehn Jahre seit der Bankenrettung 2008

Von Andre Damon
4. Oktober 2018

Vor zehn Jahren haben der US-Kongress und die Bush-Regierung die größte Bankenrettungsaktion in der Geschichte der Menschheit eingeleitet. Mit der Verabschiedung des Emergency Economic Stabilization Act am 3. Oktober 2008, der das Troubled Asset Relief Program (TARP) ins Leben rief, wurde das US-Finanzministerium ermächtigt, rund 700 Milliarden Dollar für den Kauf „problematischer Vermögenswerte“ von führenden Wall-Street-Banken zu verwenden. Dabei handelte es sich indessen lediglich um eine erste Anzahlung. Mit voller Unterstützung der US-Regierung und weitgehend von ihr beaufsichtigt, stieg die Summe auf Billionenhöhe.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/04/pers-o04.html

Die militaristische Komponente von Trumps Handelskrieg

Von Nick Beams
21. September 2018

Die neuen Zölle auf chinesische Exportgüter, die Washington am Montag verhängt hat, sowie die späteren Äußerungen von US-Präsident Trump zum eskalierenden Handelskonflikt haben verdeutlicht, worin die wesentlichen Triebkräfte der amerikanischen Politik bestehen.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/21/trad-s21.html

Auswirkungen des amerikanisch-chinesischen Handelskriegs

Von Nick Beam
19. September 2018

Angesichts der globalen Finanzkrise vor zehn Jahren schworen führende Vertreter der Großmächte weltweit, nie wieder den Weg des Protektionismus einzuschlagen, der in den 1930er Jahren so verheerende Folgen hatte – er vertiefte die Weltwirtschaftskrise und trug zum Ausbruch des Weltkriegs 1939 bei.

ww.wsws.org/de/articles/2018/09/19/pers-s19.html

Pentagon und Iran bedrohen sich gegenseitig wegen erneuter Ölsanktionen

Von Bill Van Auken
16. Juli 2018

Die Regierungen in Washington und Teheran haben Drohungen ausgetauscht, die sich um die strategisch bedeutende Straße von Hormuz drehen. Über diesen Seeweg wird etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Erdöls transportiert. Treibender Faktor der Spannungen ist der Versuch der Trump-Regierung, das iranische Atomabkommen zu kippen und das Land durch neue Wirtschaftssanktionen zu lähmen.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/07/16/iran-j16.html