80 Jahre seit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

Von Bill Van Auken – 1. September 2019

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, begann das nationalsozialistische Regime Deutschlands seine Invasion in Polen. Zwei Tage später erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Der Zweite Weltkrieg – der sich über die ganze Welt erstrecken und sechs Jahre andauern sollte, bevor er 1945 zu Ende ging – wurde mit unsäglicher Brutalität geführt und verfolgt das kollektive Gedächtnis der Menschheit als das barbarischste Ereignis der Geschichte.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/09/02/pers-s01.html

US-Operation verschärft Spannungen im Südchinesischen Meer

Von James Cogan – 31. August 2019

Am 28. August führte die US-Navy eine weitere Operation zum „Schutz der Freiheit der Seefahrt“ (FONOP) durch, um Chinas Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer entgegenzutreten. Im Rahmen dieser Provokation drang der Lenkwaffenzerstörer USS Wayne E. Meyer in die „Sperrzone“ von 12 Seemeilen um die beiden von China kontrollierten Inseln Fiery Cross Reef und Mischief Reef ein, die zu den Spratly-Inseln gehören. Dabei ist er mit großer Wahrscheinlichkeit auch anderen Inseln und Riffen nahegekommen, die von Chinas Rivalen beansprucht werden, darunter Vietnam, Malaysia, die Philippinen und Taiwan.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/31/schs-a31.html

Wikileaks deckt Verbrechen mit deutscher Beteiligung auf

Von Gregor Link – 31. August 2019

Wikileaks-Gründer Julian Assange sitzt in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis, ihm drohen eine lebenslange Haft- oder die Todesstrafe in den USA, weil er Kriegsverbrechen an die Öffentlichkeit gebracht hat. Das hält die deutschen Medien nicht davon ab, ihn entweder totzuschweigen oder übel zu verleumden. Wie die US-amerikanischen und britischen Medien setzen auch sie alles daran, den Journalisten zu verunglimpfen und den Frontalangriff auf die Pressefreiheit zu rechtfertigen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/31/wiki-a31.html

Verschwiegener Protest. Zur Berichterstattung der Heilbronner Stimme über den Fall Assange

Von der Redaktion – 31. August 2019 (aktualisiert am 10. September 2019)

Unter dem Titel „Ein mächtiger Gegner. WIKILEAKS. Was eine Verurteilung des Enthüllungsjournalisten Julian Assange in den USA für die Pressefreiheit bedeutet“ berichtete die Tageszeitung Heilbronner Stimme am 16. August 2019 ausführlich über den Fall Julian Assange und seine Hintergründe. Anlass des Berichts war eine Veranstaltung des Komitees für die Verteidigung von Julian Assange und Chelsea Manning, die über einen Monat zuvor, am 10. Juli 2019, in den Räumen der Volkshochschule Heilbronn stattgefunden hatte. Der Veranstaltung, die vom Rosa-Luxemburg Club Heilbronn unterstützt wurde, war ein Aufruf des Komitees zur Freilassung von Julian Assange und Chelsea Manning vorausgegangen, den weit mehr als 100 Menschen unterzeichnet hatten. Die Zeitung schaffte es, weder diesen Aufruf noch die Veranstaltung und den Veranstalter zu erwähnen. Die von ihrer Redaktion gekürzte Fassung eines Leserbrief, der diese und andere Versäumnisse anspricht, veröffentlichte die Zeitung erst am 9. September 2019.

FARC kehren zurück zu den Waffen. Guerillaführer erklären Friedensprozess in Kolumbien für gescheitert

jW – 29. August 2019

Der 2016 in Havanna von der FARC und der kolumbianischen Regierung unter-zeichnete Friedensvertrag ist tot. Nach der Ermordung von seither mehr als 500 Aktivisten politischer Nachfolgeorganisationen und 150 repatriierten Ex-Guerilleros, nimmt die FARC den bewaffneten Kampf wieder auf. Das geht aus einem Video hervor, das in der Nacht zum Donnerstag im Internet veröffentlicht wurde. [Hier weiterlesen]

Komplette Erklärung des Guerilleros Iván Márquez (Video, spanisch)

Trump eskaliert wirtschaftliche Konfrontation mit China

Von Andre Damon – 26. August 2019

Als sich am Freitag, dem 23. August, die Staats- und Regierungschefs zum G7-Gipfel in Frankreich versammelten, feuerte US-Präsident Donald Trump eine Flut an Schmähungen gegen China ab. Er erklärte diesem Land geradezu den Wirtschaftskrieg. Trump nannte den chinesischen Präsidenten Xi Jinping einen „Feind“, kündigte massive Zollerhöhungen auf alle US-Importe aus China an und wies amerikanische Unternehmen im Kommandoton an, sich aus dem Land zurückzuziehen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/26/pers-a26.html

Warum bereiten die USA einen Atomkrieg gegen Russland und China vor?

Von Andre Damon – 24. August 2019

Seitdem die USA aus dem Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) ausgetreten sind, forcieren sie ihre Vorbereitungen auf einen Atomkrieg gegen China und Russland. Zu diesem Zweck testen und lagern sie im Rahmen des atomaren Wettrüstens gefährliche neue Waffen.Verteidigungsminister Mark Esper erklärte in einem Interview mit Fox News, das US-Militär verlagere seinen Fokus von „Konflikten mit geringer Intensität“ wie dem Krieg in Afghanistan auf „Konflikte mit hoher Intensität gegen Konkurrenten wie Russland und China“.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/24/nucl-a24.html

Trumps Kaufangebot für Grönland: ein Schritt zur imperialistischen Neuaufteilung der Welt

Von Bill Van Auken – 24. August 2019

Donald Trumps öffentliches Kaufangebot für Grönland wurde in den Medien zunächst nur als weitere Peinlichkeit eines Präsidenten behandelt, der die ganze Welt mit den Augen eines Spekulanten betrachtet und in dem Vorschlag, wie er selbst sagte, nur „ein großes Grundstücksgeschäft“ sah.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/24/pers-a24.html

Treffen von Macron und Putin vor G7-Gipfel unterstreicht globale geopolitische Konflikte

Von Will Morrow – 24. August 2019

Das Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in der südfranzösischen Festung Fort de Brégançon hat die zunehmenden Konflikte zwischen den großen Weltmächten unterstrichen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/24/frru-a24.html

Nie wieder Krieg! Die Lehren aus der Geschichte des Kosovo-Kriegs

Von Bernd Duschner – 23. August 2019

Die Geschichte des Kosovo-Krieges zeigt: Ohne Solidarität mit den überfallenen Völkern kann die Friedensbewegung keine Kraft entwickeln. – Mit der Zerschlagung Jugoslawiens und den NATO-Bombardements endete für Deutschland eine mehr als 50-jährige „Kriegs-Pause“. Die Vorgänge des Jahres 1999 sind eine Blaupause, an der man studieren kann, wie Kriege vor- und medial aufbereitet werden können, so dass die Mehrheit der Bevölkerung am Ende von der Notwendigkeit verheerender Gewalt überzeugt ist. Die Propaganda-Strategien reichten von der Dämonisierung des serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic bis zur Aussage von Außenminister Fischer, er wolle mit den Bombardierungen ein zweites Auschwitz verhindern. Der von langer Hand geplante Regime Change wurde als humanitärer Einsatz verbrämt. Es lohnt, die damaligen Vorgänge noch einmal aus zeitlicher Distanz zu betrachten. Wenn wir nicht aus dem Kosovo-Krieg und dem fast völlligen Versagen der Öffentlichkeit seinerzeit lernen, waren die Opfer umsonst.

https://www.rubikon.news/artikel/nie-wieder-krieg