Aleppo, Mossul und die Hegemonie

Von German Foreign Policy
20. Dezember 2016

Angesichts eines möglichen massiven Einflussverlusts der westlichen Mächte im Nahen Osten verschärfen deutsche Außenpolitiker ihre Sanktionsdrohungen gegen Moskau. Gleichzeitig werden die Milizen in Ost-Aleppo als “Rebellen” bezeichnet und die zivilen Todesopfer westlicher Luftangriffe im Krieg gegen den IS beschwiegen. Die berüchtigten doppelten Standards der westlichen Propaganda begleiten vergebliche Bemühungen europäischer Mächte und der USA, russische Einflussgewinne in Nah- und Mittelost zu verhindern.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59507

Aleppo – Apropos Scham

Ein Kommentar zum von hiesigen Medien und Politikern beklagten „Versagen“ der Staatengemeinschaft in Aleppo

Von Kai Ehlers
19. Dezember 2016

„Das Versagen“, so lautete der Leitkommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Niederlage der „Rebellen“ in Aleppo am 17. Dezember. „Dass wir alle etwas sehen im 21. Jahrhundert“, erklärte die deutsche Bundeskanzlerin auf dem zurückliegenden Gipfel der Europäischen Union, „was zum Schämen ist, wo das Herz bricht, was zeigt, dass wir politisch nicht so handeln konnten, wie wir gerne handeln würden.“

http://www.hintergrund.de/201612194165/politik/welt/aleppo-apropos-scham.html

Zweierlei Maß in Aleppo und Mossul

Von Bill Van Auken
17. Dezember 2016

Westliche Politiker und Medien werden nicht müde, die syrische Regierung und Russland eines „regelrechten Massakers“ in Ostaleppo zu beschuldigen. Der amerikanische Außenminister John Kerry prangerte den syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad auch dann noch an, als bereits lange Kolonnen grüner Busse aus Ostaleppo herausfuhren. Sie brachten die letzten islamistischen „Rebellen“ in Sicherheit, die dort mit Unterstützung der Westmächte gekämpft hatten.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/12/17/moss-d17.html

Kämpfe in Syrien verschärfen sich – militärische Eskalation unter Trump wird wahrscheinlicher

Von Bill Van Auken
18. November 2016

Die syrische Regierung und ihr wichtigster Verbündeter, Russland, haben eine erneute Offensive gegen die islamistischen Milizen begonnen, die von den USA und ihren regionalen Verbündeten unterstützt werden. Die Offensive richtet sich sowohl gegen den belagerten Ostteil von Aleppo, als auch gegen die Gouvernements Idlib und Hama im Nordwesten des Landes.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/11/18/syri-n18.html

Aleppo und die Einseitigkeit des Westens

Vereinte Nationen werfen “Rebellen” in Aleppo Kriegsverbrechen vor, Assad will mindestens bis 2021 Präsident bleiben

Von Florian Rötzer
2. November 2016

Bislang waren aus der Sicht des Westen die Syrer und die Russen die Bösen, die Krankenhäuser, Schulen oder andere zivile Gebäude in Ost-Aleppo bombardierten und den Tod von Zivilisten womöglich nicht nur in Kauf nahmen, sondern auch beabsichtigten. Demnach wurde trotz des Wissens, dass es sich bei den in Ost-Aleppo verschanzten Bewaffneten um eng mit den dominierenden islamistischen Milizen von al-Nusra und Ahrar al-Sham vernetzten Militanten handelt von “Rebellen” gesprochen.

http://www.heise.de/tp/features/Aleppo-und-die-Einseitigkeit-des-Westens-3454356.html

Die zivilen Opfer der Kriege (II)

27. Oktober 2016

Bei den Luftangriffen der US-geführten Anti-IS-Koalition, an denen sich deutsche Soldaten mit Zuarbeiten beteiligen, sind in Syrien mindestens 300 Zivilisten getötet worden. Dies geht aus einer Dokumentation von elf dieser Luftangriffe hervor, die die Menschenrechtsorganisation Amnesty International gestern vorgestellt hat.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59470

Spiel mit dem Weltkrieg (II)

Von German Foreign Policy
24. Oktober 2016

Die Bundesregierung begleitet die jüngst gestartete Militäroffensive jihadistischer Milizen in Aleppo mit der Verstärkung ihres Drucks auf Russland. Tatsächlich ist der von Russland Ende letzter Woche initiierte Waffenstillstand von den aufständischen Milizen gebrochen worden, die auch die Evakuierung der Zivilbevölkerung mit dem Beschuss von Fluchtkorridoren verhinderten.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59467

Syrien-Konferenzen: Den Druck auf Russland erhöhen, die Opposition stärken

Von Thomas Pany
17. Oktober 2016

Über Wochen wurde die Öffentlichkeit in den USA, in Großbritannien, in Frankreich, Italien und in Deutschland mit herzzerreißenden Bildern von blutenden Kindern, die aus Trümmern gerettet wurden, konfrontiert. Täglich wurde die Zerstörung in Aleppo den Augen der im Wohlstand Lebenden vorgeführt, ganze Häuserzeilen, die zu Schutt zerfallen sind. Der moralische Fingerzeig in den westlichen Medien deutete stets auf die syrische Regierung und Russland als die Hauptverantwortlichen.

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49718/1.html