Macron präsentiert Dekrete zur Zerstörung des französischen Arbeitsrechts

Macron präsentiert Dekrete zur Zerstörung des französischen Arbeitsrechts

Von Anthony Torres
2. September 2017

Am Donnerstag stellten Frankreichs Premierminister Edouard Philippe und Arbeitsministerin Muriel Pénicaud die Dekrete zur Arbeitsmarktreform vor, die von Präsident Emmanuel Macron erlassen werden und einen Generalangriff auf das französische Arbeitsrecht einleiten. Ein Jahr nachdem die Regierung unter der Parti socialiste (PS, Sozialistische Partei) ein neues Arbeitsgesetz gegen den Widerstand der großen Mehrheit der französischen Bevölkerung eingeführt hatte, setzt Macron all die unpopulären Maßnahmen, die die PS angesichts von Massenprotesten noch zurückziehen musste, im Alleingang gesetzlich um.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/02/macr-s02.html

Nach der Brandkatastrophe in London: Wuppertaler Hochhaus evakuiert

Von Dietmar Henning
1. Juli 2017

Nach dem Inferno vom Grenfell Tower in Westlondon gaben in Deutschland die verantwortlichen Politiker zu Protokoll, eine solche Katastrophe könne hier aufgrund der strengen Sicherheitsrichtlinien und Bauvorschriften nicht passieren.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/07/01/wupp-j01.html

Der Kampf gegen Altersarmut in Deutschland

Von Johannes Stern
28. Juni 2017

Drei Monate vor der Bundestagswahl wirft eine Studie der Bertelsmann Stiftung ein Schlaglicht auf die soziale Realität in der BRD. Danach wird im Jahr 2036 jeder fünfte 67-Jährige von Altersarmut bedroht sein. Das Armutsrisiko der Neurentner steigt um vier Prozentpunkte von derzeit 16,2 auf 20,2 Prozent. Als armutsgefährdet gelten Rentner, wenn ihr monatliches Netto-Einkommen unter 958 Euro liegt.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/06/28/rent-j28.html

Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet. Der neue Dokumentarfilm von Gaby Weber

Von Gaby Weber
16. Mai  2017

In Argentinien sind 20 Millionen Hektar mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt, in Monokultur. Das Land wird mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Argentinien hält den weltweiten Rekord, was den Verbrauch an Glyphosat angeht. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten. Heute ist die Krebsrate in den Soja-Anbaugebieten zwei- bis dreimal höher als in der Stadt. Riesige Landesteile sind überschwemmt, weil der Boden die Niederschläge nicht mehr aufnehmen kann. Und was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist giftig.

https://youtu.be/naK94oQO7T4

 

VW-Betriebsrat-Chef Osterloh erhält bis zu 750.000 Euro im Jahr

Von Dietmar Henning
16. Mai 2017

Dass die Betriebsratsvorsitzenden großer Konzerne unverschämt viel Geld verdienen, ist ein offenes Geheimnis. Dennoch überraschen die konkreten Zahlen, die hin und wieder an die Öffentlichkeit gelangen, immer wieder. So auch jetzt, nachdem bekannt geworden ist, mit welchem Salär der Gesamtbetriebsratsvorsitzende des VW-Konzerns, Bernd Osterloh, bedacht wird. Sein Grundgehalt von rund 200.000 Euro im Jahr ist durch Boni auch schon mal auf 750.000 Euro gestiegen, das sind 62.500 Euro im Monat.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/05/16/oste-m16.html

SPD-Chef Gabriel fordert Kindergeldkürzung bei EU-Ausländern

Von Dietmar Henning
20. Dezember 2016

Angesichts wachsender Armut schürt die SPD gezielt ausländerfeindliche Stimmungen. Am Samstag forderte der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, in Deutschland lebenden EU-Ausländern das Kindergeld zu kürzen, wenn ihre Kinder woanders leben. In diesem Fall sollte „das Kindergeld auf dem Niveau des Heimatlandes ausgezahlt werden“, sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/12/20/gabr-d20.html

Niedriglohn-Sektor in Deutschland wächst

Von Elisabeth Zimmermann
20. Dezember 2016

Im Jahr 2014 arbeitete mehr als jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland für einen Niedriglohn von weniger als zehn Euro pro Stunde, mit steigender Tendenz. Das geht aus dem neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor, über den Anfang letzter Woche mehrere Zeitungen berichteten. Die Veröffentlichung des vollständigen Berichts ist für das Frühjahr 2017 geplant.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/12/20/nied-d20.html