United Nations: Globale Nahrungsmittel- und Wasserkrise bedroht drei Milliarden Menschen

Von Bryan Dyne – 12. August 2019

Mehr als 3 Milliarden Menschen sind davon bedroht, dass sie von ihrer Nahrungsmittel- und Wasserversorgung in den kommenden Jahrzehnten abgeschnitten werden, warnten die Vereinten Nationen am Donnerstag. Dies wird sich zunächst bei den 3,2 Milliarden Menschen bemerkbar machen, die bereits von Landverödung betroffen sind und von denen mehr als drei Milliarden in Entwicklungsländern leben.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/08/12/klim-a12.html

Schleichender Genozid: An den Wirkungen von abgereichertem Uran, das bei der Bombardierung Ex-Jugoslawiens 1999 verwendet wurde, sterben die Menschen dort noch heute.

von Barbara Hug – 13. Juli 2019

Der Krieg ist vorbei, und sein völkerrechtswidriger Charakter kann heutzutage nicht mehr bestritten werden. Die öffentliche Aufmerksamkeit wandert weiter zu den nächsten Kriegsschauplätzen, auf denen meist ebenfalls NATO-Staaten aktiv sind. Während die Kampfhandlungen in Jugoslawien jedoch aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden, sind die Folgen des Krieges für viele Menschen vor Ort grausige Gegenwart. Die Krebsrate in Serbien und im Kosovo ist in Folge der dort eingesetzten Uranmunition extrem angestiegen. Eine Warnung auch im Hinblick auf künftige Kriegshandlungen, die es zu verhindern gilt.

https://www.rubikon.news/artikel/schleichender-genozid

Absturz zweier Kampfjets der Bundeswehr

Von Marianne Arens – 27. Juni 2019

Der Absturz zweier Kampfjets über der Mecklenburgischen Seenplatte ging am Montag nur haarscharf an einer Katastrophe vorbei. Wütend fordern die Anwohner jetzt die Einstellung der Übungsflüge über ihren Köpfen. Die zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter stürzten am Montag nach einem Zusammenstoß bei einem gefährlichen Air Combat Manöver ab. Ein Pilot konnte sich mit Schleudersitz und Fallschirm retten und landete leicht verletzt in einem Baum. Der zweite, ein 27-jähriger Oberleutnant, kam ums Leben.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/06/27/euro-j27.html

Ecuadorianische Regierung gibt Pentagon Basis auf den Galapagos-Inseln

Von Bill Van Auken – 19. Juni 2019

Die ecuadorianische Regierung unter Führung von Präsident Lenin Moreno hat mit dem Pentagon eine Vereinbarung getroffen, nach der das US-Militär die Galapagosinsel San Cristóbal als Militärbasis nutzen kann. Das in der vergangenen Woche veröffentlichte Abkommen hat in Ecuador Empörung in der Bevölkerung ausgelöst. Es wird zu Recht als groteske Verletzung der nationalen Souveränität und Verfassung des Landes betrachtet, aber auch als Bedrohung für eines der wertvollsten und sensibelsten Naturreservate der Welt.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/06/19/gala-j19.html

Dramatischer UNO-Bericht. Eine Million Arten vom Aussterben bedroht

Von Christian Schwägerl – 6. Mai 2019

Laut einem neuen Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) sind eine Million Arten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht, wenn es zu keinen grundlegenden Änderungen bei der Landnutzung, beim Umweltschutz und der Eindämmung des Klimawandels kommt. [Hier weiterlesen]

Geld oder Money – der Tyranno-saurus Rex in der Pampa

Ein Film von Gaby Weber – 30. März 2019

Es geht um Vermögensverwalter wie BlackRock, keine Heuschrecken, sondern jeder für sich ein Tyrannosaurus Rex. Sie sind nach der letzten Finanzkrise 2007 entstanden und gelten weder als Banken noch als Hedgefonds, und werden praktisch nicht reguliert. Man nennt sie Schattenbanken. Sie verfügen über unvorstellbar viel Geld und kaufen sich bei Banken, Fondsgesellschaften und in der Industrie ein. Weiß man schon in Europa wenig über ihre Machenschaften, so sind sie in Argentinien gänzlich unbekannt. Dort geht es ihnen um das, was auf der Erdoberfläche wächst und unter der Erdoberfläche schlummert. Das Land ist ein Versuchslabor. Erst im Mai 2018 haben BlackRock und Templeton die argentinische Regierung vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt, kein Akt der Nächstenliebe. Eher ein Dankeschön für das Dekret Nummer 29, worin die Regierung versprochen hat – im Falle einer erneuten Zahlungsunfähigkeit – gegen die Pfändung der Naturvorkommen keinen Einspruch einzulegen.

BlackRock und Co. verwalten die Einlagen von Pensionskassen, die Schätze der Milliardäre und die Gewinne der Konzerne. Bei diesem Geld weiß man immerhin, das es seinen Anfang in der realen Wirtschaft hatte. Aber sie verwalten auch Geld, das aus dem Cyberspace kommt, das am Computer entstanden ist, ohne Zutun einer Zentralbank. Es geht um Zahlen mit sehr vielen Nullen, die an elektronischen Handelsplätzen mit Derivaten entstanden sind, also mit dem Würfeln auf Aktienindices, Zinsverläufe und Kurse.

In Europa haben sich BlackRock und Co. bei fast allen Aktiengesellschaften eingekauft. Brüssel und Berlin haben tatenlos zugeschaut. Während deutsche Unternehmen mit US-Firmen auf dem Weltmarkt konkurrieren, kontrollieren die Vermögensverwalter aus den USA fast alle DAX-Konzerne und mischen sich in deren Geschäftspolitik ein. Die Bundes-Regierung feierte sogar, als die Bayer AG – auch schon lange kein deutsches Unternehmen mehr– den berüchtigten Chemie-Konzern Monsanto übernahm. Sowohl der Börsenwert, wie die Aktie und der Gewinn sind seitdem extrem gefallen. Aber das Bundeswirtschaftsministerium hat auf eine Prüfung und Bewertung verzichtet, wie es in seinen Akten steht. [Zum Film]

Waldbrandkatastrophe in Kalifornien: bisher 76 Tote und mehr als 1.000 Vermisste

Von Evan Blake
19. November 2018

Die anhaltenden Waldbrände in Kalifornien, die zum Teil schlimmsten in der Geschichte des Bundesstaats, sind ein schockierendes Zeugnis für die kriminelle Vernachlässigung der Infrastruktur durch Staat und Behörden.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/19/fire-n19.html

Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet. Der neue Dokumentarfilm von Gaby Weber

Von Gaby Weber
16. Mai  2017

In Argentinien sind 20 Millionen Hektar mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt, in Monokultur. Das Land wird mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Argentinien hält den weltweiten Rekord, was den Verbrauch an Glyphosat angeht. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten. Heute ist die Krebsrate in den Soja-Anbaugebieten zwei- bis dreimal höher als in der Stadt. Riesige Landesteile sind überschwemmt, weil der Boden die Niederschläge nicht mehr aufnehmen kann. Und was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist giftig.

https://youtu.be/naK94oQO7T4

 

Das Hochwasser von Louisiana und das Versagen des amerikanischen Kapitalismus

Von Patrick Martin
18. August 2016

Das großflächige Hochwasser im südlichen US-Bundesstaat Louisiana, eine Folge der extremen Regenfälle vom Wochenende, zeigt dass die amerikanische Gesellschaft im Jahr 2016 genauso wenig auf eine umfassende Naturkatastrophe vorbereitet ist wie vor genau elf Jahren, als der Hurrikan Katrina in etwa auf dasselbe Gebiet auftraf.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/08/18/pers-a18.html

Obama in Flint: Lasst sie Blei trinken

Von Andre Damon
7. Mai 2016

Am Mittwoch erklärte US-Präsident Barack Obama den Einwohnern von Flint, Michigan, dass für ihre Kinder, die von dem verschmutzten Wasser aus dem Flint River vergiftet wurden und von denen viele möglicherweise lebenslange Schäden davontragen, „alles gut werden wird“.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/05/07/pers-m07.html