100 Jahre Russische Oktoberrevolution ‒ Lehren und Legenden

Vortrag von Prof. Dr. Werner Röhr

In seinem Vortrag wird sich der Referent u.a. mit der Frage auseinandersetzen, worin die weltgeschichtliche Bedeutung der Russischen Oktoberrevolution besteht und welche Lehren wir heute ‒ angesichts ihrer Pervertierung durch den Stalinismus sowie des späteren Niedergangs und Zerfalls der Sowjetunion ‒ aus ihr ziehen können.

[PDF - hier weiterlesen: 100 Jahre Russische Oktoberrevolution ]

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20.00 Uhr
Ebene 3 im Theaterforum (K3)
Berliner Platz 12
74072 Heilbronn
Eintritt: 6 € (empfohlen)

Veranstalter:
Initiative für globale Gleichheit
Rosa-Luxemburg-Club, Heilbronn

Schluss mit der Aggression! Aufruf zur Demonstration für Syrien am 2. September 2017 in Frankfurt/M.

Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien
11. August 2017

Die seit Jahren von den NATO-Staaten unter Führung der USA betriebene Regime-Change-Politik hat seit dem Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien 1999 zur Zerstörung von zahlreichen Gesellschaften und Ländern geführt. Damit muss es ein Ende haben, bevor sich die Kette der Kriege gegen den Iran, Russland und China fortsetzt! Schluss mit der Aggression!

Aufruf zur Syrien-Demonstration

Spendenaufruf für die Syrien-Demonstration

 

 

Russland?! Wie sind das Land und sein Präsident Putin einzuschätzen?

Vortrag von Kai Ehlers (Russland/Hamburg) mit Diskussion

Donnerstag, 19. Januar 2017, 20.00 Uhr
Theaterforum K3/Ebene 3, Heilbronn

Wladimir Putin wird nachgesagt, den Zusammenbruch der Sowjetunion für die größte Katastrophe des letzten Jahrhunderts zu halten. Für diese Sicht der Geschichte muss er sich einen neuen Stalin, seit Eingliederung der Krim in die Russische Föderation sogar einen neuen Hitler nennen lassen. Welchen Weg hat Russland genommen, seit es 1991 aus den Trümmern der Sowjetunion hervorging? Sucht es einen Weg der Revanche für die 1991 im Kalten Krieg erlittene Niederlage? Ist die von ihm angestrebte Eurasische Union eine Bedrohung der EU? Ist Russlands Außenpolitik aggressiv, müssen die baltischen Staaten, Polen und Tschechien mit einer russischen Invasion rechnen? Droht in Russland selbst eine Diktatur? Oder sind diese Darstellungen Russlands vielleicht nur Versuche, an alte Vorurteile anzuknüpfen, um das Land weiterhin politisch eindämmen und wirtschaftlich handhabbar machen zu können? Über die innere und äußere Entwicklung dieses großen Landes unter seinen Präsidenten Michail Gorbatschow, Boris Jelzin und Wladimir Putin spricht Kai Ehlers (www.kai-ehlers.de), Journalist und Russlandforscher seit Beginn der 1980er Jahre.

Veranstalter:
Initiative für globale Gleichheit, Heilbronn
Rosa-Luxemburg-Club Heilbronn

Vortrag und Buchpremiere mit Prof. Dr. Werner Röhr: 100 Jahre deutsche Kriegsschulddebatte

Vom Weißbuch 1914 zum heutigen Geschichtsrevisionismus

Veranstalter: Initiative für globale Gleichheit, Rosa-Luxemburg-Club, Heilbronn

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 19.30 Uhr
Ebene 3 im Theaterforum (K3)
Berliner Platz 12

74072 Heilbronn

[Hier weiterlesen: http://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/kriegsschuld-debatten/]

“Frauen im Visier des kolumbianischen Militärs – Ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof”

Claudia Mejía Duque, Sisma Mujer (Kolumbien)
Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte
Anna von Gall, ECCHR
Wolfgang Kaleck, ECCHR

Montag, 27. April 2015, 18.30 Uhr
European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR)
Zossener Str. 55-58, Aufgang D
10961 Berlin

Vergewaltigung als Vergeltung, sexuelle Übergriffe als Mittel zur Unterdrückung, Stigmatisierung als Ausdruck militärischer Macht: Das sind weder vereinzelte noch zweitrangige Verbrechen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist Teil der Strategie des Militärs und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als solche müsste die kolumbianische Justiz diese Verbrechen strafrechtlich verfolgen. Es gibt zwar spezielle Gesetze zur Gewalt gegen Frauen, doch nur wenige Fälle werden vor Gericht verhandelt – schon gar nicht, wenn die Täter hochrangige Mitglieder der Streitkräfte sind. Solange Kolumbien nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Straflosigkeit sexualisierter Gewalt gegen Frauen zu beenden, muss der Internationale Strafgerichtshof tätig werden.

- Claudia Mejía Duque ist Direktorin der kolumbianischen Frauenrechtsorganisation Sisma Mujer. Sie arbeitet mit den Überlebenden sexualisierter Gewalt und wird über deren Schwierigkeiten, Zugang zu Recht und    Gerechtigkeit zu bekommen, berichten.
- Prof. Dr. Beate Rudolf ist Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Ihr Fokus wird auf dem Verhältnis der Menschenrechte von Frauen zum Völkerstrafrecht liegen.
- Anna von Gall arbeitet im ECCHR zu „Gender und Menschenrechte“. Sie analysiert den völkerrechtlichen Ansatz im Kampf gegen die Straflosigkeit in Kolumbien, insbesondere die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs.
- Wolfgang Kaleck ist Gründer und Generalsekretär des ECCHR. Er wird die Veranstaltung moderieren.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch statt. Anmeldung unter info@ecchr.eu