Demonstration am 23.02.2019 in Genf gegen die US-Einmischung in Venezuela

Von Kaspar Trümpy – 22. Februar 2019

Nicolas Maduro kommentierte in einer Direktübertragung auf Tele-Sur die Ankunft mehrerer Tonnen an medizinischen Gütern in Venezuela, die aus Russland geliefert werden. Auch Kuba, China, die Türkei sowie US-amerikanische Organisationen helfen, die finanzielle Blockade der USA zu durchbrechen. Maduro betont, dass Venezuela imstande sei, für die gelieferten Güter zu bezahlen. Gleichzeitig lassen die Vene-zolaner keine Zweifel bezüglich ihrer Entschlossenheit aufkommen, sich mit allen Mitteln der von US-Präsident Trump angedrohten „humanitären“ Hilfe zu widersetzen. Die Grenzübergänge zu Brasilien und diversen Inseln der Karibik wurden schon komplett geschlossen. In ihrer hysterischen Art will die venezolanische Opposition mit Guaidó an der Spitze am 23. Februar die Übergabe der US-Almosen erzwingen, was auch die Schließung der Grenze zu Kolumbien zur Folge haben wird. Für Samstag, 23. Februar, 15:00 Uhr, haben verschiedene Organisationen in Genf zu einer Demon-stration gegen die völkerrechtswidrige Einmischung der USA in die Angelegenheiten des souveränen Staates Venezuela und dessen militärische Bedrohung durch die USA aufgerufen.

Roger Waters unterstützt Kampagne für die Freilassung von Julian Assange

Von der Socialist Equality Party (Australien) – 12. Februar 2019

Der weltbekannte Musiker, Songschreiber und Sänger Roger Waters hat die folgende Solidaritätserklärung gesandt, um die Demonstrationen für Julian Assange zu unterstützen. Die Socialist Equality Party (SEP) hat in Australien zu zwei Demonstrationen aufgerufen: am 3. März in Sydney und am 10. März in Melbourne. Waters fordert von der australischen Regierung sofortiges Handeln, um sicherzustellen, dass der WikiLeaks-Herausgeber seine Freiheit zurückerlangt. Auf der Kundgebung in Sydney wird der angesehene Journalist und Filmemacher John Pilger sprechen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/02/12/wate-f12.html

Der Matrosenaufstand von Kronstadt 1921. Erster „Sündenfall“ der Bolschewiki?

Vortrag von Dr. Alexander Bahar mit anschließender Diskussion

20. März 2019, 20:00 Uhr – Heilbronn, Ebene 3, Kulturforum K3 – Berliner Platz 12


Im Februar/März 1921 revoltierten Matrosen und Soldaten der vor Petrograd auf der Insel Kotlin gelegenen Marinefestung Kronstadt gegen die bolschewistische Regierung in Moskau. Vielen konservativen, aber auch nominell „linken“ Historikern gilt die Niederschlagung der Revolte durch die Rote Armee als der erste Sündenfall der regierenden Kommunisten und Meilenstein auf dem Weg in den Stalinismus. Laut der Sowjetregierung um Lenin und Trotzki waren die Drahtzieher und Organisatoren des Aufstands Agenten einer „Weißen Verschwörung“, angeleitet von konterrevolutionären russischen Emigranten und ihren ausländischen Unterstützern. War Kronstadt der Prototyp späterer Ereignisse und Beweis für den „Verrat“ der Bolschewiki an den Idealen der Revolution? Oder war die Niederschlagung des Aufstands eine „Notwendigkeit“, um die Revolution gegen ihre Gegner im Im- und Ausland zu verteidigen? Und welche Lehren für die Gegenwart sind daraus zu ziehen? Mit diesen Fragen wird sich der Referent in seinem Vortrag auseinandersetzen und zu ihrer Klärung auch weniger bekannte Dokumente vorstellen.

Alexander Bahar ist promovierter Historiker und Politikwissenschaftler. Veröffentlichungen u.a. Der Reichstagsbrand. Geschichte einer Provokation (PapyRossa, Köln 2013); Folter im 21. Jahrhundert. Auf dem Weg in ein neues Mittelalter? (Dtv, München 2009).



„Krieg nach innen – Krieg nach außen. Intellektuelle als Stützen der Gesellschaft“ – Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (7.-9. März 2019)

Donnerstag und Freitag (7. und 8. März 2019) am Kongressstandort 1: Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (nahe Berlin Ostbahnhof).
Samstag (9. März) Kongressstandort 2: Tagungswerk in der Lindenstraße 85, 10969 Berlin (nahe Jüdisches Museum).

[Weitere Programminformationen hier]

Russland vor den Wahlen – Vortrag von Reinhard Lauterbach

Russland vor den Wahlen

Vortrag von Reinhard Lauterbach mit  anschließender Diskussion. Donnerstag, 22. Februar 2018, 20:00 Uhr, Ebene 3 im Theaterforum (K3), Berliner Platz 12, Heilbronn

2018 strebt Wladimir Putin eine vierte Amtszeit als Präsident Russlands an. Dass er gewählt wird, das bezweifeln auch seine Gegner nicht; das Interesse der Beobachter richtet sich eher auf Nebenfaktoren wie die Höhe des Ergebnisses und die Wahlbeteiligung. Aus denen versucht man Rückschlüsse auf die Verankerung des „Systems Putin“ in der Bevölkerung zu ziehen. Und Antworten auf die eigentliche Frage westlicher Medien und Politiker zu finden: Sind die Russen den Mann nicht langsam leid? Kaum jemand fragt unterdessen danach, worin dieses „System Putin“ überhaupt besteht. Dabei lohnt es durchaus, über die gängigen Klischees hinauszugehen…[Hier weiterlesen: Russland vor den Wahlen]

Weitere Vortragstermine:

21.02.: Stuttgart

100 Jahre Russische Oktoberrevolution ‒ Lehren und Legenden

Vortrag von Prof. Dr. Werner Röhr

In seinem Vortrag wird sich der Referent u.a. mit der Frage auseinandersetzen, worin die weltgeschichtliche Bedeutung der Russischen Oktoberrevolution besteht und welche Lehren wir heute ‒ angesichts ihrer Pervertierung durch den Stalinismus sowie des späteren Niedergangs und Zerfalls der Sowjetunion ‒ aus ihr ziehen können.

[PDF – hier weiterlesen: 100 Jahre Russische Oktoberrevolution ]

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20.00 Uhr
Ebene 3 im Theaterforum (K3)
Berliner Platz 12
74072 Heilbronn
Eintritt: 6 € (empfohlen)

Veranstalter:
Initiative für globale Gleichheit
Rosa-Luxemburg-Club, Heilbronn

Schluss mit der Aggression! Aufruf zur Demonstration für Syrien am 2. September 2017 in Frankfurt/M.

Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien
11. August 2017

Die seit Jahren von den NATO-Staaten unter Führung der USA betriebene Regime-Change-Politik hat seit dem Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien 1999 zur Zerstörung von zahlreichen Gesellschaften und Ländern geführt. Damit muss es ein Ende haben, bevor sich die Kette der Kriege gegen den Iran, Russland und China fortsetzt! Schluss mit der Aggression!

Aufruf zur Syrien-Demonstration

Spendenaufruf für die Syrien-Demonstration

 

 

„Wie sind Russland und sein Präsident Putin einzuschätzen?“

Bericht von der Veranstaltung am 19. Januar 2017 in der Ebene 3 (K3), Heilbronn

Von Heinz Deininger
27. Januar 2017

Kai Ehlers, freier Journalist aus Hamburg und seit 30 Jahren unterwegs in Russland, hielt seinen einstündigen Vortrag vor ca. 60 Besuchern. Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

[PDF – hier weiterlesen]

Russland?! Wie sind das Land und sein Präsident Putin einzuschätzen?

Vortrag von Kai Ehlers (Russland/Hamburg) mit Diskussion

Donnerstag, 19. Januar 2017, 20.00 Uhr
Theaterforum K3/Ebene 3, Heilbronn

Wladimir Putin wird nachgesagt, den Zusammenbruch der Sowjetunion für die größte Katastrophe des letzten Jahrhunderts zu halten. Für diese Sicht der Geschichte muss er sich einen neuen Stalin, seit Eingliederung der Krim in die Russische Föderation sogar einen neuen Hitler nennen lassen. Welchen Weg hat Russland genommen, seit es 1991 aus den Trümmern der Sowjetunion hervorging? Sucht es einen Weg der Revanche für die 1991 im Kalten Krieg erlittene Niederlage? Ist die von ihm angestrebte Eurasische Union eine Bedrohung der EU? Ist Russlands Außenpolitik aggressiv, müssen die baltischen Staaten, Polen und Tschechien mit einer russischen Invasion rechnen? Droht in Russland selbst eine Diktatur? Oder sind diese Darstellungen Russlands vielleicht nur Versuche, an alte Vorurteile anzuknüpfen, um das Land weiterhin politisch eindämmen und wirtschaftlich handhabbar machen zu können? Über die innere und äußere Entwicklung dieses großen Landes unter seinen Präsidenten Michail Gorbatschow, Boris Jelzin und Wladimir Putin spricht Kai Ehlers (www.kai-ehlers.de), Journalist und Russlandforscher seit Beginn der 1980er Jahre.

Veranstalter:
Initiative für globale Gleichheit, Heilbronn
Rosa-Luxemburg-Club Heilbronn