Stoppt den imperialistischen Krieg der USA gegen den Iran!

Von David North – 28. Februar 2026

Im Süd-Iran gab es einen Angriff auf einer Mädchenschule
Laut IRNA liegt die derzeitige Zahl der Todesopfer bei 40, weitere 48 wurden verletzt. (Inzwischen wurden die Zahl der Getöteten mit über 80 angegeben).
Als Reaktion auf die Tragödie haben die Behörden vorübergehend alle Schulen und Universitäten im ganzen Land geschlossen, so die Agentur ISNA.

Der Angriff auf den Iran, den Donald Trump und seine kriegslüsterne Clique angeordnet haben, ist ein massives politisches Verbrechen. Er ist nach internationalem Recht illegal und stellt einen direkten Verstoß gegen die US-Verfassung dar. In Zusammenarbeit mit dem völkermörderischen israelischen Regime und ohne auch nur den Anschein einer Genehmigung durch den US-Kongress wurde dieser Angriff auf ein Land gestartet, das seinerseits die Vereinigten Staaten nicht angegriffen hat und keine Bedrohung für sie darstellt.

In den ersten Stunden dieses kriminellen Angriffs wurden mindestens 24 Schülerinnen bei einem Luftangriff auf eine Mädchenschule in Minab im Süden des Iran getötet. Wie viele Tausende, Zehntausende und Hunderttausende werden wohl in den kommenden Tagen noch getötet werden?

Es ist erst vier Tage her, da trat Trump vor den Kongress und das amerikanische Volk und hielt seine Rede zur Lage der Nation. Obwohl er da offensichtlich schon beschlossen hatte, den Krieg zu beginnen, verschwieg er seine Entscheidung und erwähnte den Iran in seiner zweistündigen Tirade nur ganz am Rande.

Nun hat Trump, die Baseballkappe auf dem Kopf, seine Entscheidung mitten in der Nacht bekanntgegeben, während die meisten Amerikaner noch schliefen. Er hat die Vereinigten Staaten und die ganze Welt auf einen katastrophalen Kurs gebracht. Dieser Krieg wird weder die interne soziale Krise der amerikanischen Gesellschaft lösen, noch die anhaltende Verschlechterung der globalen Stellung des US-Kapitalismus aufhalten.

All diese Widersprüche, sowohl innenpolitischer als auch internationaler Natur, werden sich nur verschärfen. Der Krieg selbst wird unweigerlich eskalieren und den gesamten Planeten erfassen.

Keine noch so intensive Medienpropaganda kann die Tatsache verschleiern, dass der Angriff auf den Iran genau das ist, was bei den Nürnberger Prozessen gegen die Nazi-Führer 1945–1946 als „Verbrechen gegen den Frieden“ bezeichnet wurde.

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Kuba wehrt bewaffnete Provokation ab: USA versuchen, die Insel durch Hungerpolitik zu unterwerfen

Von Andrea Lobo – 27. Februar 2026

Kubanisches Grenzschutzschiff [Photo: Ministerio del Interior de Cuba]

Am Mittwoch kam es vor der Nordküste Kubas zu einem bewaffneten Zusammenstoß, bei dem kubanische Grenzschutzbeamte ein unter US-Flagge fahrendes Schnellboot mit Waffen, Sprengstoff und schwer bewaffneten Exilanten abwehrten. Der Vorfall ist eine ernste Warnung, dass Washingtons Kampagne, die Insel auszuhungern, um sie zur Unterwerfung zu zwingen, in eine noch gefährlichere und provokantere Phase eintritt.

Nach Angaben des kubanischen Innenministeriums näherte sich ein Patrouillenboot einem in Florida registrierten Schnellboot mit der Kennung FL7726SH, das etwa eine Seemeile vor der Küste der Provinz Villa Clara operierte – also weit entfernt von einem plausiblen „Navigationsfehler“. Dabei eröffneten die Insassen des amerikanischen Bootes das Feuer und verwundeten den kubanischen Kommandanten. Die Grenzsoldaten schossen zurück, töteten vier Männer und verletzten sechs weitere.

Die Behörden berichteten von der Beschlagnahme von Sturmgewehren, Pistolen, Molotow-Cocktails und anderen selbstgebauten Sprengkörpern, kugelsichere Westen, Zielfernrohren und Tarnuniformen – Ausrüstung, die auf ein versuchtes „Eindringen mit terroristischen Zielen” hindeutet.

Bei den meisten der bisher identifizierten Personen handelt es sich um in den USA lebende kubanische Staatsbürger; einige von ihnen stehen bereits wegen früherer Terroraktivitäten auf Kubas Fahndungsliste. Einer der Toten war laut CBS News, die sich auf eine Quelle aus dem Weißen Haus beruft, amerikanischer Staatsbürger. Auch einer der Verletzten wurde laut Medienberichten als US-Bürger identifiziert. Das Boot wurde als gestohlen gemeldet. Ein siebter festgenommener Verdächtiger soll gestanden haben, dass er aus den USA geschickt worden war, um Vorbereitungen für Angriffe der bewaffneten Gruppe in Kuba zu treffen.

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„Aus einer Position der Stärke“

Von German Foreign-Policy.com – 27. Februar 2026

Vier Jahre nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine stehen Forderungen der EU weiterhin einem Ende des Krieges entgegen – gegen den Willen von beinahe der Hälfte der ukrainischen Bevölkerung.

Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs verhindern Forderungen Deutschlands und anderer Staaten Europas weiter ein Ende der Kämpfe. Wie es in einem Namensartikel der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens heißt, könne die Ukraine einen Frieden, der „dauerhaft und gerecht“ sei, nur „aus einer Position der Stärke“ heraus durchsetzen. Eine „Position der Stärke“ ist für Kiew allerdings nicht in Sicht; soll sie erreicht werden, muss der Krieg weitergeführt werden. Bundeskanzler Friedrich Merz ist überzeugt, die Kämpfe würden „erst zu Ende gehen, wenn eine der beiden Seiten erschöpft“ sei. In der Ukraine selbst befürworten inzwischen 40 Prozent der Bevölkerung die Preisgabe des Donbas im Gegenzug gegen westliche Sicherheitsgarantien und damit ein baldiges Ende des Krieges. Die EU jedoch verhärtet ihre Positionen, mit der Folge, dass eine Verhandlungslösung immer unwahrscheinlicher wird. So finden sich in einem aktuellen Diskussionspapier der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas mehrere Forderungen an Moskau, die lediglich bei einer nahezu bedingungslosen Kapitulation Russlands durchsetzbar wären, so etwa die Forderung nach einem kompletten Truppenrückzug aus der Ukraine.

Maximalistische Forderungen

Das Papier der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, über das der US-Sender Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) kürzlich berichtete, enthält Forderungen an Russland, die der US-Sender offen als „maximalistisch“ einstuft.[1] So heißt es nicht nur, die russischen Truppen müssten aus den besetzten ukrainischen Territorien abgezogen werden. In dem Papier heißt es auch, die Präsenz russischer Militäreinheiten in Belarus, Moldawien – gemeint ist dessen abgespaltene Region Transnistrien – , Georgien – gemeint sind die abgespaltenen Regionen Abchasien und Südossetien – und Armenien müsse „verboten“ werden. In den genannten Staaten und Territorien sind russische Einheiten zum Teil schon seit Jahrzehnten stationiert. Zudem verlangen die Autoren des Papiers, Moskau müsse Entschädigung nicht nur an die Ukraine, sondern auch an „die europäischen Staaten sowie europäische Unternehmen“ zahlen. Schließlich müssten in Russland selbst Wahlen unter internationaler Aufsicht abgehalten, „politische Gefangene“ freigelassen sowie Gesetze aufgehoben werden, die sich gegen ausländische Einflussnahme auf Medien und Politik in Russland richten. Zudem müssten die russischen Behörden auch bei der Aufklärung der Todesumstände der Regierungsgegner Alexej Nawalny und Boris Nemzow mit den westlichen Staaten kooperieren.

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„There will be no war“ – Es wird keinen Krieg geben

Von Karin Leukefeld – 27. Februar 2026

Die israelische Armee IDF hat im Gaza-Streifen ganze Arbeit geleistet: Zehntausende von zivilen Toten und Hunderttausende auf der Flucht und in Flüchtlingslagern und am Verhungern sind die Folgen! Das hindert Deutschland nicht daran, von der israelischen Armee lernen zu wollen und den Austausch von Militärgütern zu intensivieren. Es ist eine Schande! (cm)

Karin Leukefeld, unsere Spezialistin für den Nahen und Mittleren Osten, weilt gerade wieder in Beirut. Konfrontiert mit einer fast trostlosen Situation, sieht sie die dort lebenden Menschen aus nächster Nähe – wie sie Angst haben, wie sie mit immer höher werdenden Preise konfrontiert werden, wie sie anständig bezahlte Arbeit suchen. Und so tauchen auch viele Erinnerungen auf. (cm)

Das schrieb mir ein Friedensaktivist im Februar 2003 in mein Notizbuch. Wir waren in Bagdad. Die Aktivisten waren zu Hunderten aus allen Teilen der Welt als „Human Shilds“, als menschliche Schutzschilde gekommen, um die zivile Infrastruktur der irakischen Hauptstadt durch ihre permanente Anwesenheit vor Angriffen zu bewahren. Ich schrieb auf, was diese Aktivisten bewegte und was irakische Gesprächspartner aus nahezu allen Teilen der Gesellschaft bereit waren, einer deutschen Journalistin zu sagen. Hochrangige ehemalige UN-Diplomaten kamen nach Bagdad, um für Frieden und Dialog zu werben. Weltweit gab es große Demonstrationen gegen den Krieg. Selbst in Deutschland gingen Hunderttausende auf die Straße und forderten „Kein Blut für Öl“. Mancher wird sich erinnern.

Seit Anfang des Jahres 2003 fielen Journalisten und Filmteams in Bagdad ein wie „Geier, die auf ihre Beute lauern“, wie ein Kollege es ausdrückte. Die aus Europa, den USA und aus Australien kamen, waren sich mehrheitlich einig, dass der Irak Massenvernichtungswaffen versteckt hatte und die UNO anlog. Die arabischen Journalisten waren eher der Meinung, dass der von den USA und der „Koalition der Willigen“ geplante Krieg völkerrechtswidrig und illegal sei. Ziel sei das Öl und die Kontrolle der Region. Es sei unwahrscheinlich, dass der Irak Massenvernichtungswaffen versteckt habe. Bei den vielen Razzien der UNSCOM sei nichts gefunden worden.

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Trump bereit für verbrecherischen Krieg gegen Iran – verschleiert durch Verhandlungen

Von Keith Jones – 27. Februar 2026

Der US-Imperialismus hat im Nahen Osten in enormem Umfang Streitkräfte zusammengezogen – angeführt von zwei Flugzeugträger-Kampfgruppen und zahlreichen Kampfflugzeugen der Typen F-35, F-22 und F-16. Damit ist er bereit, in den kommenden Tagen – oder sogar Stunden – einen verbrecherischen Krieg gegen den Iran zu beginnen.

Ein solcher Krieg hätte nicht nur katastrophale Folgen für die belagerte Bevölkerung des Iran, sondern würde auch die gesamte Region in kürzester Zeit in Brand setzen. Vertreter der Trump-Regierung und des Pentagon haben in vertraulichen Gesprächen erklärt, sie bereiteten monatelange Bombardierungen des Iran vor. Dies würde den zwölftägigen unprovozierten Krieg, den die USA und Israel im letzten Juni gegen den Iran geführt haben und der mehr als 1.000 überwiegend zivile Todesopfer gefordert hat, weit in den Schatten stellen.

Während Trump seine Drohungen mit einem bevorstehenden Angriff weiter verschärft, führte der iranische Außenminister Abbas Araghchi in Genf Gespräche mit den designierten Unterhändlern des amerikanischen Möchtegern-Diktators – seinem Geschäftskumpanen Steve Witkoff und seinem Schwiegersohn Jared Kushner.

Die so genannten Verhandlungen sind eine Farce. Sie erinnern eher an eine Mafia-Erpressung oder, präziser gesagt, an die Ultimaten, die Hitler während seines Amoklaufs durch Europa im Vorfeld und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs stellte.

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„Wie die Deutsche Bank Jeffrey Epstein den roten Teppich ausrollte“

Von Financial Times (übersetzt und eingeleitet von Thomas Röper) – 27. Februar 2026

Die Deutsche Bank war jahrelang die Hausbank von Epstein, wobei interne Warnungen vor seinen Geschäften ignoriert wurden. Als Epstein dann 2019 verhaftet wurde, gab es bei der Bank Vertuschungsversuche, wie die Financial Times meldet.

Der Epstein-Skandal zieht immer weitere Kreise, wobei es bemerkenswert ist, wie nachdrücklich die Medien – und zwar nicht nur die Mainstream-Medien, sondern auch viele „alternative Medien“ – die neuen Erkenntnisse verschweigen. Ich bin derzeit dabei, Informationen gegenzuprüfen, die Kollegen recherchiert haben, und werde dazu am Wochenende erste Artikel veröffentlichen, wobei ich überrascht war, welche Verbindungen es auch nach Deutschland gibt.

Noch sind da keine „handfesten Skandale“ über die Verbindungen nach Deutschland ans Licht gekommen, aber es gibt reichlich interessante Spuren zu Menschen, die deutsche Politik beeinflussen und dabei von Epstein oder anderen US-NGOs finanziert und unterstützt wurden, und die bisher jeden Kontakt zu Epstein abgestritten haben, tatsächlich aber engen Kontakt zu ihm hatten.

Epstein hatte definitiv gute und enge Kontakte zu Leuten, die in Deutschland hinter den Kulissen sehr einflussreich sind, auch wenn ihre Namen kaum jemand kennt. Was aus den bisher bekannten Informationen daher nicht mehr bestritten werden kann, ist, dass es zumindest einen sehr dicken Filz zwischen Epstein und denen gab, die hinter den Kulissen auf politische Entscheidungen der Bundesregierung einwirken.

Darum soll es hier jedoch noch nicht gehen, hier übersetze ich einen Artikel der Financial Times von vor einigen Tagen, der nachzeichnet, wie die Geschäftsverbindung der Deutschen Bank zu Epstein zu Stande kam und wie Verantwortliche bei der Deutschen Bank interne Bedenken vom Tisch so lange gewischt haben, bis „Wegschauen“ wegen der zunehmenden Aufmerksamkeit der Medien und der darauf folgenden Verhaftung von Epstein nicht mehr funktionierte.

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US-Kriegsmaschinerie in Position: In der Rede zur Lage der Nation droht Trump dem Iran

Von Jordan Shilton – 26. Februar 2026

Die Vorbereitungen des US-Imperialismus auf einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran sind so gut wie abgeschlossen; im Nahen Osten befindet sich schon eine massive Kriegsmaschinerie aus zwei Flugzeugträgerkampfgruppen und Hunderten von Flugzeugen. US-Präsident Donald Trump sprach am Dienstag in seiner Rede zur Lage der Nation haltlose Vorwürfe gegen Teheran aus, um den bevorstehenden Angriff zu rechtfertigen.

Trump verurteilte Teherans „bedrohliche“ Bestrebungen, sich eine Atomwaffe zu verschaffen, und behauptete, die USA hätten das Atomprogramm des Landes „ausgelöscht“, aber die Iraner „wollen wieder von vorne anfangen“. Damit spielte er auf den zwölftägigen Krieg an, den Israel und die USA im letzten Juni geführt hatten. Er erklärte weiter, das Teheraner Regime habe nicht auf die Warnungen reagiert, „keine weiteren Versuche zu unternehmen“, ein Atomwaffenprogramm aufzubauen.

Weiter erklärte der Möchtegerndiktator: „Sie haben bereits Raketen entwickelt, die Europa und unsere Stützpunkte in Übersee bedrohen können, und sie arbeiten an Raketen, die bald auch die Vereinigten Staaten von Amerika erreichen werden.“ Zuletzt erklärte er, er werde nicht zulassen, dass der „weltweit größte Sponsor von Terrorismus“ gewinnen werde.

Diese Lügen erinnern deutlich an die Vorwürfe über Saddam Husseins „Massenvernichtungswaffen“ im Vorfeld des Überfalls auf den Irak 2003. In Wirklichkeit hat das bürgerlich-klerikale Regime des Iran immer wieder jede Absicht dementiert, Atomwaffen bauen zu wollen, und betont, sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken. Das Regime in Teheran hat stattdessen versucht, sein Atom- und Raketenprogramm sowie seine Handels- und sicherheitspolitischen Beziehungen zu Russland und China als Druckmittel zu nutzen, um einen Deal mit dem Imperialismus auszuhandeln, der die iranische Wirtschaft in den Weltkapitalismus einbinden sollte.

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Wann kommt der Zündfunke? Wie die EU ein Übergreifen des Krieges auf Europa provoziert

Von Thomas Röper – 25. Februar 2026

Die Meldungen der letzten Tage und Wochen zeigen, dass die EU und ihre führenden Mitgliedsstaaten nicht an einem Ende des Krieges gegen Russland interessiert sind, sondern sogar sehr bewusst eine Eskalation und ein Übergreifend des Krieges auf Europa selbst vorbereiten und provozieren.

Ja, ich weiß, ich warne seit Jahren davor, dass zuerst der kollektive Westen und nun die EU den Krieg auf Europa ausweiten wollen, aber bisher ist das nicht passiert, weshalb manche meine Warnungen nicht mehr ernst nehmen oder sich sogar darüber lustig machen. Aber man muss solche Entwicklungen in geschichtlichen Zeitrahmen sehen.

Nehmen wir beispielsweise den Ersten Weltkrieg. Damals gab es schon etwa zehn Jahre vor Kriegsausbruch Stimmen, die vor einem großen Krieg warnten, weil er objektiv in der Luft lag und nur noch ein Zündfunke fehlte. Der Grund dafür war, dass die Briten sahen in Deutschland und seiner wachsenden Flotte eine Gefahr für ihr Weltreich sahen, und dass Frankreich und Deutschland „Erbfeinde“ waren, wobei Frankreich Elsass-Lothringen zurückerobern wollte, das Deutschland im Krieg von 1871 erobert hatte.

Hinzu kam nach dem Ende der Bismarck-Ära eine Änderung der Bündnisse in Europa, die es unvermeidlich machte, dass im Falle eines Krieges von Deutschland mit Frankreich und/oder England auch Österreich-Ungarn und Russland in den Krieg hineingezogen würden.

Der Krieg lag also faktisch schon zehn Jahre in der Luft, aber weil er einfach nicht kommen wollte, wurden die Mahner immer mehr belächelt. Bis dann 1914 der Zündfunke kam und Europa innerhalb von vier Wochen aus dem längsten Frieden seiner Geschichte in den bis dahin schrecklichsten Krieg seiner Geschichte geriet.

Daher fühle ich mich aufgrund der aktuellen Entwicklungen in meinen Befürchtungen bestätigt, auch wenn der Krieg bisher nicht nach Europa gekommen ist, denn die Entwicklungen gehen in nur eine Richtung, in Richtung Eskalation. Und solange sich daran nichts ändert, bin ich leider zu 100 Prozent sicher, dass es nicht die Frage ist, ob die EU den Krieg mit Russland provoziert, sondern dass die Frage nur ist, wann der Zündfunke erfolgt, der diesen Krieg auslöst.

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Russlands Rückschläge im Ausland sind nicht auf die militärische Sonderoperation zurückzuführen

Von Andrew Korybko – 26. Februar 2026

Diese populäre Erzählung, die zuletzt unter anderem von Foreign Affairs verbreitet wurde, ist sehr irreführend.

Foreign Affairs, das offizielle Magazin des einflussreichen Council on Foreign Relations, das unter westlichen Politikern und Entscheidungsträgern weit verbreitet ist, veröffentlichte kürzlich einen Artikel über „Die Grenzen der russischen Macht”. Der Untertitel verrät, dass es darum geht, „warum Putin in Trumps anarchischer Welt nicht erfolgreich ist”. Die Agenda dieser Darstellung besteht darin, die militärischen Sonderoperation als Katalysator für den angeblich unumkehrbaren Niedergang Russlands darzustellen, indem ihre Rückschläge in SyrienIran, ArmenienAserbaidschan und Venezuela zu diesem Zweck übertrieben dargestellt werden.

Die oben genannten Rückschläge, die viele in den alternativen Medien bis heute unehrlich leugnen, werden dann mit dem geostrategischen Status quo ante bellum kontrastiert, um einen dramatischen Effekt zu erzielen und diese Darstellung dem Leser maximal zu vermitteln. Diese Vorbedingungen schaffen den Höhepunkt der Panikmache, dass Russland aus Verzweiflung einen Dritten Weltkrieg riskieren könnte, um in der Ukraine einen Sieg zu erringen, „indem es die Versorgungswege der Ukraine in Osteuropa angreift oder die US-amerikanischen Satelliten, die Kiew mit Zielinformationen versorgen”.

Diese Darstellung mag für manche überzeugend sein, da sie auf der Tatsache basiert, dass Russland in den letzten vier Jahren seiner Sonderoperation einige Rückschläge erlitten hat, worauf Außenminister Sergej Lawrow kürzlich in einem Interview angespielt hat, aber ihre Ursachen werden falsch zugeschrieben und die Folgen werden dramatisiert. Sie sind nicht auf den Konflikt zurückzuführen, sondern auf bereits zuvor bestehende Grenzen, die bisher zu wenig diskutiert wurden, wie beispielsweise die verständliche Zurückhaltung Russlands, wegen Drittländern einen Krieg mit der Türkei, Israel und den USA zu riskieren.

Anstatt dass der normalerweise vorsichtige Putin unerklärlicherweise einen Dritten Weltkrieg riskiert, indem er direkte militärische Maßnahmen gegen die NATO genehmigt, obwohl er sich nach so vielen Provokationen, die eine solche Reaktion rechtfertigen würden, bereits zurückgehalten hat, wird er wahrscheinlich das fortsetzen, was Lawrows Freund Pepe Escobar als „Schneckenoffensive” bezeichnet hat. Parallel dazu könnten nach Beendigung der Sonderoperation weitreichende Reformen geplant sein, um die gestörten Rückkopplungsschleifen innerhalb des Militärs, der Geheimdienste und der diplomatischen Bürokratie zu reparieren, die das „Wunschdenken” aufrechterhalten haben.

Auch wenn Russland niemals einen Krieg mit der Türkei, Israel und den USA wegen Syrien, Iran, Armenien-Aserbaidschan und Venezuela riskieren würde, hätte es möglicherweise einige dieser Rückschläge abwenden können, wenn die Mitglieder dieser Institutionen die strategischen Bedrohungen erkannt hätten, bevor sie sich materialisierten. Stattdessen scheint es, als sei das gleiche „Wunschdenken“, vor dem Putin seinen CIA-Kollegen im Sommer 2022 gewarnt hatte, weiterhin ein Problem geblieben, was überzeugend erklärt, warum Russland jedes Mal unvorbereitet war.

Diese systemischen Herausforderungen, auf die während der militärischen Sonderoperation aufmerksam gemacht wurde, für die sie jedoch nicht verantwortlich ist, da sie zeitlich lange vor ihrem Beginn entstanden sind, sind behebbar, wenn der politische Wille und eine angemessene Aufsicht vorhanden sind. Russland könnte sich dann effektiver und flexibler an sie anpassen, wenn es das „Wunschdenken“ aus den Köpfen seiner „Deep State“-Mitglieder verbannen würde. Einige zukünftige Rückschläge könnten ebenfalls vermieden werden, während gleichzeitig eine solide Grundlage für die Politikgestaltung geschaffen würde, um den verlorenen Einfluss Russlands in diesen Regionen nachhaltig wiederherzustellen.

Das anhaltende „Wunschdenken“ innerhalb des russischen Militärs, Geheimdienstes und der diplomatischen Bürokratie, das durch die Schaffung alternativer Realitäten („Potemkinismus“) durch das „globale Medienökosystem“ noch verschlimmert wird und die ohnehin schon gestörten Rückkopplungsschleifen weiter beeinträchtigt, ist für die Rückschläge verantwortlich, nicht die Sonderoperation. Ebenso wird die Folge nicht sein, dass Putin aus Verzweiflung um einen Sieg in der Ukraine die NATO angreift, sondern dass er die „Schneckenoffensive“ fortsetzt und möglicherweise weitreichende Reformen nach Beendigung des Konflikts plant.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.

[Zum Originalbeitrag in englischer Sprache]

Warum die Internetkonzerne Instrumente der US-Geheimdienste sind

Von Thomas Röper – 26. Februar 2026

Da vielen die Details und Hintergründe nicht bekannt sind, zeige ich hier mit Belegen auf, warum die US-Internetkonzerne keine wirtschaftlich handelnden Konzerne, sondern Instrumente der US-Geheimdienste sind.

Es gibt Themen, die ich als Grundwissen für sehr wichtig halte und über die ich schon vor langer Zeit berichtet habe. Da jedoch längst nicht allen diese Dinge bekannt sind, veröffentliche ich diese Artikel nach einem oder zwei Jahren erneut, um daran zu erinnern. Dies ist so ein Thema, und ich veröffentliche hier erneut einen Artikel, den ich schon am 23. Dezember 2023 aus Anlass der Twitter-Files veröffentlicht habe.

Die meisten Menschen sind immer noch der Meinung, die US-Internetkonzerne seien Konzerne, die nach wirtschaftlichen Motiven handeln und in erster Linie Geld verdienen wollen. Dass das nicht so ist, war an deren Verhalten schon lange zu sehen. Und auch die Entstehungsgeschichten der US-Internetkonzerne enthalten reichlich Anhaltspunkte dafür, dass diese Konzerne im Grunde Tochtergesellschaften der US-Geheimdienste sind.

Nun haben die Enthüllungen der Twitter-Files diesen Verdacht bestätigt: Die US-Geheimdienste lenken die sozialen Netzwerke, geben ihnen vor, welche Meinungen, Meldungen und sogar konkrete Posts und User sie pushen und welche sie zensieren sollen. Auch dir Übergabe von persönlichen Daten von Usern haben die US-Geheimdienste – übrigens an den gesetzlichen Bestimmungen vorbei – gefordert. Das ist zumindest im Falle von Twitter jetzt belegt, denn das FBI hat die Übermittlung dieser Daten von Twitter gefordert.

Den US-Geheimdiensten geht es darum, die öffentliche Meinung nicht nur in den USA, sondern weltweit zu lenken, unangenehme Informationen zu zensieren und es geht um die totale Kontrolle der Menschen selbst.

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